Die 500 besten restaurants wiens
17. November 2018
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Wenn es um italienische Kulinarik in Wien geht, kommt man schwer an der Gastronomenfamilie d’Atri vorbei. Neben den bekanntesten Restaurants – den Haubenlokalen „Osteria d’Atri“ & „Il Melograno“ sowie der „Trattoria Pulcinella“ am Naschmarkt – eröffnete Roberto d’Atri am Gaußplatz 1 im 2. Wiener Gemeindebezirk ein neues Restaurant: das „Il Basilico“. Der Zusatz „Osteria Italiana“ verspricht Authentizität fern von einer „klassischen“ Pizzeria.


Das Lokal:

(c) Manuel Schagginger

Im Gespräch erzählt Roberto d’Atri, dass er als Konsulent des „Il Basilico“ wirkt und zwei seiner langjährigen Mitarbeiter für das neue Lokal an Bord geholt hat. Seine langjährigen Mitarbeiter Francesco und Vinzenco, die im „Il Melograno“ tätig waren, fungieren ab sofort als Küchenchef beziehungsweise Restaurantleiter. „Die Ideen und das Konzept des gesamten Lokals sind von mir. Ich werde die erste Zeit noch im „Il Basilico“ bleiben, aber nach der Einschulungsphase werde ich wieder gehen.“, so d’Atri, der dann wieder nur mehr in seinem Elitelokal „Il Melograno“ anzutreffen sein wird.

(c) Manuel Schagginger

Den Vorhang beim Betreten des „Il Basilico“ zur Seite geschoben, blickt man zunächst auf den schwarz verfliesten Holzofen, in dem die exzellenten Pizzen gebacken werden. Leicht versetzt dahinter befindet sich die hell gehaltene Bar – ein schöner farblicher Kontrast – auf deren dunklen Regalen die Rotweine präsentiert sind. Erhöhte Sitzgelegenheiten lassen Barflair verspüren. Der größere Bereich des Lokals ist schlicht, aber dennoch schick und modern gestaltet. Man merkt, dass durchaus jüngeres Publikum anvisiert wird. An den Wänden sowie an der Zimmerdecke dominiert helles Holz. Sowohl die Stühle als auch eine lange Bank an der Wand sind mit Samt bezogen, Spiegel und Bilder als optische Highlights verbreiten eine künstlerische Atmosphäre. Dass das „Il Basilico“ trotz dem fast schon puristischen Stil den Anspruch erhebt dennoch ein edler Italiener zu sein, ist durch einen Blick an die Zimmerdecke schnell erkennbar. Drei Kronleuchter sorgen für Helligkeit, eine angenehme Stimmung und dass sich die Gäste wohlfühlen. Eine weitere Besonderheit des Lokals soll nicht unerwähnt bleiben – die Küche ist, ganz im Gegensatz zu den immer öfter aufzufindenden offenen Küchen, fast nicht bemerkbar. Die fertigen Speisen werden durch eine schmale Durchreiche in der Wand des größeren Restaurantbereichs dem Servicepersonal übergeben. Über das Servicepersonal kann man auch nur lobende Worte verlieren – aufmerksam, charmant, schnell, was will man als Gast mehr?

Essen und Trinken:

(c) Manuel Schagginger

Der Plan von Roberto d’Atri und seinem Team ist klar: „Wir haben keine bestimmte Zielgruppe, die wir ansprechen wollen. Vom jungen Paar, das einfach nur eine Pizza essen möchte, bis hin zu Gästen, die es sich richtig gut gehen lassen und schick essen wollen, wir freuen uns auf jeden Gast. Kulinarisch wollen wir Speisen in Haubenqualität zu einem wirklich leistbaren Preis bieten.“ Die Speisekarte kann sich sehen lassen. Eine umfangreiche Auswahl an Vorspeisen führt die Gäste mit „klassischen“ Antipasti wie Bruschetti, über Focacce bis hin zu einigen Suppen langsam an die neapolitanische Küche heran. Hier stechen vor allem die geschmacklich hervorragenden frittierten Calamari heraus. Fisch- und Fleischgerichte, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen sowie die Auswahl an hausgemachter Pastagerichte wissen voll zu überzeugen. Mit Risotto sowie einer großen Auswahl an Pizzen wird die umfangreiche Speisekarte abgerundet. Die Pizzaauswahl lässt sich in zwei Bereiche gliedern: in die „klassischen“ wie die Marinara oder die al Basilico und in die „Spezialitäten“ wie unter anderem die „5 Stagioni“ und Pizza Bianchi. D’Atri erklärt, dass im „Il Basilico“ im Gegensatz zu vielen anderen italienischen Lokalen original neapolitanische Pizza gebacken wird. Die wichtigsten Unterschiede zur gängigen römischen Pizza sind der Teig sowie die wesentlich kürzere Garzeit bei viel höherer Backtemperatur – die neapolitanische Pizza wird im Holzofen zubereitet.

(c) Manuel Schagginger

Neben alkoholfreien Getränken kann sich auch die Weinkarte absolut sehen lassen. Das Team des „Il Basilico“ setzt bei der großen Auswahl an Weiß- und Rotweinen, die ausgezeichnet auf die Speisen abstimmbar sind, vorwiegend auf italienische und österreichische Tropfen. Neben einigen Schaumweinen lässt die umfangreiche Grappa-Karte die Herzen aller Digestif-LiebhaberInnen höher schlagen.

Roberto d’Atri leistet mit dem „Il Basilico“ ganze Arbeit. Es besticht durch ein gut durchdachtes Konzept mit einem Preis-Leistungs-Verhältnis, das seinesgleichen sucht. Gönnen Sie sich italienische Haubenküche zu Spitzenpreisen, es zahlt sich aus

 

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