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Zum 250. Geburtstag des Wiener Praters eröffnete am 1. April 2016 Österreichs erstes Restaurant mit Indoor-Achterbahn am Riesenradplatz. Mittels Schienensystems wird das Essen mit bis zu 40 km/h zu den rund 210 Gästen gebracht. Damit ist Wien bereits der 7. Standort weltweit, an dem das Konzept in die Tat umgesetzt wurde. Investiert wurden dabei um die 2 Millionen Euro. Die spektakuläre Konstruktion des Rollercoasters wurde so angelegt, dass bereits der von außen ersichtliche Eingangsbereich Einblick auf das Schauspiel der verschiedenen Loopings bietet und die Menschen ins Restaurant lockt. Laut dem Gründer der „Rollercoaster Restaurants“ Michael Mack ist es das Ziel, die Gastronomie zu revolutionieren. Eine anfängliche Unsicherheit bezüglich der Zielgruppen dieser Idee, machten die Gäste jedoch schnell wett. Dazu sagte Werner Aichholzer, Geschäftsführer des Wiener Rollercoaster Restaurants: „Zu Beginn haben wir uns überlegt, welche Zielgruppe wir mit unserem Konzept ansprechen wollen. Doch nun sehen wir, dass Menschen jeden Alters das Restaurant besuchen und auch unsere etwas älteren Gäste mit der Technik klar kommen. Während wir samstagabends überwiegend Gruppen von jungen Leuten bei uns haben, kommen sonntags eher Familien und bestaunen unser Lokal.“

Technik wird Gastgeber

Bereits am Eingang erhält jeder Kunde ein Tablet, das als Speisekarte dient und im Anschluss für die elektronische Bestellung an die Küche genutzt wird. Um diese doch ungewohnte Order durchführen zu können, muss das Gerät auf die Sitzplatznummer des Tisches gelegt werden. Anstatt der üblichen Kellner werden die Gerichte, serviert in einem Topf, anschließend von der Küche aus auf einem Rollband zur Versandplattform geschickt und von Robotern in die (hoffentlich) richtige Schiene gelegt. Während der Fahrt passiert das Essen 2 Loopings mittels Katapultantrieb und befahrt 1 Looping durch bloße Schwerkraft. An einigen Tischen ist es dem Gast sogar selbst möglich, sein Essen durch einen dieser Loopings zu katapultieren. Und was kommt hier angerollt? Über die Transportschlitten gelangen diverse Vorspeisen, Salate, Burger, Pasta, Desserts bis hin zu der Kategorie Fleischgerichte zu den Gasttischen. Von einer Knoblauchcremesuppe (4,95 €), über einem Tierschutz Burger mit Pommes – vegetarisch (13,95 €) oder Tagliatelle mit hausgemachtem Rucola-Pesto (7,95 €), bietet das „Rollercoaster Restaurant“ zahlreiche Nachspeisen wie das „Loony Loop“ (frisch gebackenes Schokoladensouffleé mit weichem Kern auf Vanillesauce mit hausgemachtem Heidelbeerkompott für 5,95€) an. Darüber hinaus führt das Restaurant die Getränke-Eigenmarke „One more“, die den Konsum antreiben soll.

Das Unterhaltungsprogramm des „Rollercoaster Restaurants“

Als weiteres Highlight sollen die Roboter nicht nur als Servicepersonal dienen, sondern werden zukünftig auch als Cocktailmixer in Einsatz treten. Dafür wurden aus Sicherheitsgründen spezielle Roboterzellen an der Decke montiert und mit Plexiglas umhüllt. Via Bildschirmen und Leinwände können die Gäste die Show direkt von ihren Plätzen aus live mitverfolgen. Bezüglich Showeinlage, haben die Geschäftsführer die Idee weiterentwickelt und lassen die Roboter nun auch tanzen. Alle 45 Minuten bringen etwa 45.000 Leuchtdioden den Raum zum Glänzen und die Roboter tanzen zu Musik von Michael Jackson. Als besonderer Höhepunkt gilt die Geburtstagsshow, bei dem der Tisch des Geburtstagskindes alleine leuchtet und ein Geburtstagslied erklingt. Weitere Programme, wie ein Laserschwerterkampf zur Musik von „Star Wars“ sind in Planung. Nach Ende der Testphase, die noch bis zum 23. April läuft, soll ein Getränke-Roulette für noch mehr Stimmung bei den volljährigen Gästen sorgen und die bisherigen technischen Hopplas vergessen machen. Somit lässt sich abschließend nur noch sagen: „Alles einsteigen. Die Wettfahrt kann beginnen.“

„Rollercoaster Restaurant“

Riesenradplatz 6,

1020 Wien

Öffnungszeiten: Montag – Sonntag, 11:30 – 23:00 Uhr

Telefon: 0660 2443823

Fotocredit: Rollercoaster Restaurant

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