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Stephan Helber: Jetzt heißt’s „Austria First“ für die Gastronomie!

Mag. Stefan Helber, Bereichsleitung Nationale Key Account Kunden Gastronomie und Großkunden, Transgourmet Österreich GmbH. © Transgourmet/Culinarius

Im großen Gastro News-Interview erzählt der Leiter des Ladens Key Account für Transgourmet Österreich, Stephan Helber, von seinem Werdegang, „Lebensmittel-Patriotismus“ und einer neu gewonnenen Wertschätzung für die heimische Gastronomie in Österreich.

Stephan Helber, der Leiter des Ladens Key Account von Transgourmet Österreich, ist tief mit der österreichischen Gastronomie verbunden. Im Interview mit Gastro News stellt Helber klar, wieso die Gastro-Wirtschaft gerade jetzt heimische Unterstützung braucht und warum Transgourmet Vorreiter im Zustellgroßhandel ist.

Gastro News: Bitte beschreiben Sie in kurzen Worten ihren beruflichen Werdegang und Ihre momentane Position und Aufgabenbereiche bei Transgourmet?
Helber: Nach Stationen in Deutschland als Nationaler Verkaufsleiter bei apetito Catering sowie als Verkaufsleiter Gemeinschaftsverpflegung am Standort Köln bei Transgourmet Deutschland bin ich seit Anfang 2019 bei Transgourmet Österreich zusammen mit meinem Team verantwortlich für die nationalen Key Account Kunden aus Gastronomie, Hotellerie, Systemgastronomie und der Gemeinschaftsverpflegung.

Gastro News: Wie lässt sich die Arbeit bei Transgourmet mit dem Privaten und Familiären vereinbaren?
Helber: Ganz wunderbar! Transgourmet legt größten Wert auf die ausgewogene Work-Life-Balance und bietet unterschiedlichste Arbeitszeitmodelle an. In meiner Management-Position habe ich ein umfassendes Handlungspouvoir und organisiere mich und mein Team bestmöglich – immer mit dem Anspruch, das Optimum für unsere Kunden anbieten zu können.

Gastro News: Mit veganem Fischersatz oder der Bio-Eigenmarke „Natura“ geht das Angebot von Transgourmet mit der Zeit. Gibt es weitere Pläne für die Ausweitung des Sortiments?
Helber: Meine Kolleginnen und Kollegen aus Einkauf und Category-Management, die diese Bereiche verantworten, haben immer das „Ohr am Markt.“ Wir setzen bewusst auf heimische Qualität, denn die Stärkung der Wertschöpfung im Land ist ein wichtiges Leitmotiv für Transgourmet. Um es auf den Punkt zu bringen: „Austria first“ lautet das Credo. Wir sind schon jetzt branchenführend im Bereich Bio und Nachhaltigkeit und wollen hier eindeutig noch wachsen. Der Zeitgeist ist ganz auf unserer Seite: Bio soll in der Gastronomie viel stärker verankert werden – hier bieten wir mit der von Ihnen angesprochenen Bio-Eigenmarke Transgourmet Natura die perfekte Antwort. Schon heute sind wir Vorreiter im Bereich Nachhaltigkeit und Regionalität. Bis Ende des Jahres werden wir unser veganes und vegetarisches Sortiment nochmals ausweiten. Um es für Gastronomen adäquat und einfach zu machen, fassen wir die Produkte in Warengruppen zusammen und liefern auch Rezeptvorschläge.

Gastro News: Mit welchen Produkten oder allgemeinen Besonderheiten hebt sich Transgourmet vom Markt ab?
Helber: Was uns auszeichnet, ist der „Zug aufs Tor“ und die Freude der Mitarbeitenden. Bloße Produkte anbieten können viele – wir verstehen uns aber nicht nur als Händler, sondern als Lösungsanbieter und Partner auf Augenhöhe für unsere Kundengruppen – aus den unterschiedlichsten Bereichen. Wir sind vom Würstelstand bis zur Haubenküche, vom privaten Zimmervermieter bis zu internationalen Hotelketten, für kleine Händler und Gewerbekunden aber auch für viele heimische Kasernen und Spitäler „die erste Wahl.“ Daraus lässt sich ablesen, wie wichtig Beratung und Service sowie ein breites Angebot sind, um diese doch diversen Zielgruppen langfristig und nachhaltig zu begeistern. Sie sehen – wir leben Nachhaltigkeit und ein besonders hohes Maß an Dienstleistung in allen Bereichen. Wir haben dann einen guten Job gemacht, wenn Kunden alles an einem Ort bzw. aus einer Hand bekommen und je nach Wunsch vor Ort bei uns einkaufen oder bequem von zuhause aus per Telefon oder Internet bestellen und die Waren geliefert bekommen. Dass das alles auch noch begleitet wird von Eigenmarken, die alle Bedürfnisse von Preiseinstieg auf der einen bis hin zu qualifizierter Nachhaltigkeit oder kontrolliertem Bio für große Bedürfnisse auf der anderen Seite abdecken, macht uns zum Branchenleader in Österreich.
Kurzum: Kunden können bei Transgourmet aus einer einzigartigen Auswahl an Spezialitäten und Delikatessen von (ganz) nah bis (ganz) fern wählen – und zwar zu Großhandelspreisen und ebenso in auf das jeweilige Bedürfnis angepasste Packungsgrößen. Ergänzt wird das kulinarische Angebot von Produkten für das „rundherum“, wie etwa Kochutensilien, Gläser und edles Geschirr sowie einer absolut einzigartigen Auswahl aus 3.500 Weinen und Schaumweinen. Zu finden ist bei Transgourmet wirklich alles, was das „lukullische Herz“ begehrt – in Zahlen ausgedrückt: wir bieten 29.000 Produkte unter einem Dach an.

Gastro News: Welche Herausforderungen haben sich durch die Corona-Krise im Business-to-Business-Bereich Gastronomie ergeben?
Helber: Naturgemäß standen wir vor einer der größten Herausforderung in der Firmenhistorie, denn von einem Tag auf den anderen ist der Gutteil unseres Geschäftes zusammengebrochen. Aber wir standen unseren Kunden zu jeder Zeit partnerschaftlich zur Seite, haben – auch um dem Versorgungsauftrag gerecht zu werden und der Lebensmittelverschwendung vorzubeugen – für die Zeit der Gastro-Lockdowns Transgourmet für alle geöffnet. Da wir uns an Großverbraucher aber auch alle Selbstständigen und Vereine wenden, konnten wir hier neue Zielgruppen als Kunden gewinnen.

Gastro News: Was konnten Sie Positives für sich und ihre Arbeit aus der Krise mitnehmen? Gab es Corona-bedingte Entwicklungen, die sich positiv auf die Arbeit bei Transgourmet ausgewirkt haben?
Helber: Ich bin Optimist durch und durch – in der Corona-Krise positive Aspekte zu finden, fällt mir dennoch schwer. Was man jedoch in so einer Krise sieht, ist auf wen man sich verlassen kann und wie groß der Zusammenhalt zwischen allen Kolleginnen und Kollegen, aber auch der Industrie und unseren Kunden war.

Gastro News: Die Gastronomie hat 7 harte Monate hinter sich. Wie hat sich das, durch die Schließung der Branche veränderte Konsumverhalten der Kundinnen und Kunden auf Transgourmet ausgewirkt? Gibt es eine erkennbare Entwicklung?
Helber: Eine nachhaltige Veränderung im Bereich „Lebensmittel-Patriotismus“ ist spürbar: Die Bevorzugung heimischer und regionaler Produkte sowie ein bewusster Griff zu hochwertigen Qualitäten – dann auch von Produkten aus dem Ausland, ist deutlich. Der Trend zu rot-weiß-roten Produkten zeichnet sich seit geraumer Zeit ab – die Krise hat hier verstärkend gewirkt. Gerade in schwierigen Zeiten sehnen sich die Menschen nach ursprünglichen Werten wie Heimat, Natur, Ursprung. Genau diese Bedürfnisse aufzugreifen und die Gäste bewusst zu heimischer Qualität, echtem Handwerk und gelebter Authentizität hinzuführen ist das Erfolgsrezept, das zu einer neuen Wahrnehmung von Österreich als hochwertige Tourismusregion führt. Es geht um einen gelungenen Mix von Wertschöpfung aus der Region und Tradition verbunden mit Moderne. Wir bei Transgourmet stehen hier der Gastronomie als starker Partner zur Seite: So bieten wir ein sehr umfangreiches Angebot an regionalen Produkten an und unter der hauseigenen Nachhaltigkeitsmarke Transgourmet Vonatur fassen wir Produkte zusammen, die allesamt eine nachvollziehbare, vom Gastronomen gewinnbringend verwertbare Ursprungsgeschichte erzählen. Wir haben an diese Anforderungen angepasst auch die entsprechenden Sortimente ausgebaut und erst kürzlich gemeinsam mit der ARGE Rind eine neues Qualitätsprogramm für Kalbfleisch aus Österreich namens Kalb Rosé aus der Taufe gehoben. Damit bieten wir eine wohlschmeckende, ökologisch sinnvolle Alternative aus Österreich an und sagen den unsäglichen Tiertransporten den Kampf an. Auch unsere Bio-Eigenmarke Transgourmet Natura, die wir liebevoll als Bio für große Ansprüche zusammenfassen, wurde in dieser Zeit entwickelt und sehr erfolgreich lanciert. Der Trend hin zu Nachhaltigkeit, Bio und mehr Tierwohl ist „gekommen, um zu bleiben.“

Gastro News: Transgourmet hat in den vergangenen Wochen expandiert und seinen 14. Cash & Carry-Großmarkt in Zell am See errichtet. Gibt es weitere Pläne für die Zukunft in dieser Richtung? Was liegt 2021/2022 in der Pipeline?
Helber: Wir haben im Juni den Spatenstich zu unserem 14. Gastronomie-Großmarkt in Zell am See gelegt– eröffnet wird im Frühsommer 2022. Ergänzend dazu modernisieren wir unsere bestehenden Standorte und passen sie an die neuen Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden an. Der Fokus dabei liegt immer auf Nachhaltigkeit. Wir wirtschaften seit dem Vorjahr vollständig klimaneutral und sind damit sowohl national als auch international Vorreiter. Für uns ist Klimaschutz ein Gebot der Stunde.

Gastro News: Und zuletzt für das Interview bei Gastro News: Gibt es ein Restaurant oder Gericht, das Sie gerade besonders gern besuchen/essen? – Eine persönliche Empfehlung.
Helber: Meine persönliche Wohlfühloase ist die Spitzwirtin vom Wirtshaus im Wald im oberösterreichischen Alkoven. Das Wirtshaus liegt mitten im Wald – umgeben von Hügeln, Wiesen, Bäumen und Pflanzen. Dieser Rückzugsort ist herrlich gelegen und daher perfekt für meine Genussmomente.

Gastro News: Danke für das Gespräch.

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