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Was jetzt zählt: Planbarkeit, Ausfallsbonus und Zuversicht!

Finanzminister Gernot Blümel und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger informieren über die Zukunft der Gastronomie ©iStock

In einer Videokonferenz informierten Finanzminister Gernot Blümel und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger eine Stunde lang über die Herausforderungen und Lösungen, die nun für die heimische Gastronomie und Hotellerie anstehen.

Finanzminister Gernot Blümel und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger nehmen sich Zeit für die krisengebeutelten Branchen Gastronomie und Hotellerie. Eine Stunde lang wurde im Zuge einer Videokonferenz am 17. Jänner 2021 über aktuelle Probleme, Planbarkeit und die zukünftige finanzielle Unterstützung informiert.

Rasche Öffnung zu gefährlich

„Der Urlaub, aber auch die Besuche beim Wirten, sind für alle Österreicherinnen und Österreicher ungemein wichtig. Privat und im sozialen Alltag. Daher hätten wir heute gerne eine Öffnung der Branchen verkündet. Die Verbreitung der Britenvirus-Variante-B117 hat allerdings eine Neubewertung der Lage notwendig gemacht“, so Tourismusministerin Köstinger. Gerade anhand des Beispiels Südtirol zeigt sich, wie gefährlich eine voreilige Öffnung der Betriebe sein kann. Dort wurde die Gastronomie und Hotellerie am 07. Jänner geöffnet, mit dem Resultat, bereits nach zehn Tagen wieder geschlossen werden zu müssen. Szenarien wie dieses sind bestmöglich zu vermeiden.

Mit 4 Klicks zum Ausfallsbonus

Finanzielle Unterstützung wird es für die Gastronomie und Hotellerie auch in Zukunft geben. Das versichert der Bundesminister für Finanzen Gernot Blümel. „Natürlich ist das neue Britenvirus eine Hiobsbotschaft für den weiteren Umgang mit der Corona-Pandemie. Vor allem in Bezug auf die Planbarkeit der Öffnungen und dem Weg zurück in die Normalität. Aber wir können tun was möglich ist, um die betroffenen Existenzen zu schützen so gut es geht. Zumindest auf finanzieller Ebene“, so Blümel. Dafür wird es für geschlossene Betriebe zusätzliche wirtschaftliche Hilfen geben. Den sogenannten Ausfallsbonus. Dieser kann bis zu 30 Prozent des Umsatzes des Vergleichsmonats betragen, mit einer Deckelung von maximal 60.000 Euro. Ein Antrag kann ab dem 16. Februar, für den Jänner, auf FinanzOnline eingebracht werden und soll einfach und unkompliziert ausgezahlt werden. Das Angebot umfasst alle Betriebe, die einen Umsatzverlust von mehr als 40 Prozent, verglichen mit dem Vergleichsmonat aus dem Jahr 2019 verzeichnen und direkt von der Pandemie betroffen sind. Damit ist auch den Lieferanten geholfen.

Planbarkeit für die Branche

Ein großes Problem für die heimischen Hoteliers und Gastronomen ist die fehlende Planbarkeit der letzten Monate. Mit den verschärften Maßnahmen der Bundesregierung wurden klare Ansagen für die kommenden Wochen gemacht. So schmerzlich diese auch sein mögen. „Ich glaube wir haben zurecht Planungssicherheit gefordert. Den Unternehmern ist die Wahrheit zumutbar. Viele Gastronomen wünschen sich endlich wieder für die Gäste da sein zu können. Dass das erst ab März wieder möglich sein wird, ist eine klare Ansage, mit der man arbeiten kann. Das betrifft auch die Lieferanten und Gewerbe im Hintergrund. Im Moment machen alle Informationen, die Orientierung bieten, die Situation erträglicher“ so Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich. Der wichtigste Gamechanger am Weg zurück in die Normalität ist die Impfung. Das Licht am Ende des Tunnels. Dabei sollen neben den Risikogruppen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gastronomie und Hotellerie so rasch wie möglich die Chance zur Impfung bekommen.

Mit Zuversicht nach vorne blicken

Die Wintersaison 2020/2021 ist nicht zu retten. Daran ist nichts zu ändern. Das ständige Auf- und Zusperren ist aber, genau wie das Warten auf die Wiedereröffnung, eine große psychische Belastung. „Wenn es wärmer wird und die Zahl der geimpften Menschen im Land fortgeschritten ist, wird die Öffnung der Gastronomie auch als Dauerlösung funktionieren. Ohne dem ständigen Wechsel zwischen geöffneten und geschlossenen Betrieben. Mein Appell lautet daher, sich auch weiterhin so gut es geht an die Maßnahmen zu halten. Solange das Virus noch nicht besiegt ist, heißt es eben Zähne zusammenbeißen“, so Köstinger abschließend.

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