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Handhygienekonzept senkt nachweislich Krankenstandstage 

Das gesteigerte Bewusstsein für die Verbreitung von Viren bzw. Krankheitserregern generell ist mittlerweile in der Bevölkerung spürbar. Handhygiene wurde Bestandteil unseres täglichen Lebens. Über die Auswirkungen, speziell auch für Gastronomiebetriebe, sprechen wir mit Dr. Christoph Klaus, Infektionspräventions-Experte der Firma Schülke & Mayr GmbH.

Gastro News: Regelmäßige Händehygiene ist gerade in der Gastronomie nichts Neues und wird von den meisten Betrieben auch ordnungsgemäß praktiziert. Gibt es dennoch Tipps um die eigenen Betriebe sicherer zu machen?

Christoph Klaus:Für Wissenschaftler ist es nichts ungewöhnliches, dass unsere Umgebung voll mit Bakterien und auch Viren ist. Durch die mediale Berichterstattung hat das Thema natürlich auch für den Rest der Bevölkerung an Bedeutung gewonnen. Die gute Nachricht zuerst: die meisten davon sind ungefährlich, und viele sind sogar für den Organismus nützlich bzw. regen unser Immunsystem an. Manche jedoch können uns krank machen. Und dazu zählt nicht nur das Corona-Virus oder das Influenza-Virus sondern auch Bakterien wie E.coli, Salmonellen oder Campylobacter, die schwere Durchfallerkrankungen verursachen können. Auch Listerien, die sich sogar im Kühlhaus und Kühlladen bei niedrigen Temperaturen wohl fühlen, können für gastronomische Betriebe zum Problem werden. Das heißt für bestimmte Bereiche – inklusive der professionellen Gastronomie – sind entsprechende Hygienekonzepte auf jeden Fall wichtig.

Gastro News: Die Corona-Impfungen laufen jetzt auch bei uns an. Ersetzt eine erfolgte Impfung zukünftig gründliche Händehygiene?

Christoph Klaus: „Ob die Corona-Impfstoffe auch gegen Virusmutationen ausreichend wirken, wird sich in zukünftigen Studien erst zeigen. Die kürzlich in Großbritannien aufgetretene SARS-CoV-2-Variante „B.1.1.7“ ist auf jeden Fall beunruhigend weil sie die Infektionsrate sprunghaft ansteigen läßt. B1.1.7 führt zwar nicht zu schwereren Krankheitsverläufen, aber die Fallzahlen steigen in den betroffenen Regionen derart rasch, dass sie die Auslastung der Krankenhäuser und damit die Lage trotz Lockdown nochmal verschlimmern. Bis jeder Bürger zu seiner Impfung kommt, bleiben speziell bei diesem Erreger weiter die bekannten Maßnahmen wie Abstand halten, MNS und Händedesinfektion. Gerade letztere ist die einfachste, effektivste und schnelle Maßnahme die man immer bei sich in der Tasche tragen kann, um die Viren auch wirklich zu zerstören“. 

Dr. Christoph Klaus © Schülke

Gastro News: Inwieweit ist Händehygiene der Gäste für Gastronomen relevant?

Christoph Klaus: „Krankheitserreger werden ja nicht ausschließlich von den eigenen Mitarbeitern in die Betriebe gebracht. Gäste berühren während eines Lokalbesuchs eine Vielzahl an Gegenständen und Dingen wie zB. Türschnallen, Speisekarten, Besteck, Gläser etc. die dann wiederum von den Mitarbeitern berührt werden. Ein Desinfektionsmittelspender im Eingangsbereich bzw. in den Sanitär- und Mitarbeiterbereichen wird sich dauerhaft durchsetzen um Verbreitungsketten in den Betrieben zu unterbrechen.

Gastro News: Gehören in Zukunft Desinfektionsmittelspender für Gäste in der Gastronomie zum Alltag?

Christoph Klaus:Ich denke, dass das gesteigerte Bewusstsein rund um das Thema Händehygiene dazu führt, dass Gäste häufiger Desinfektionsmittelspender verwenden, wenn diese zur Verfügung stehen, vielleicht zukünftig sogar erwarten weil es ein Sicherheitsgefühl vermittelt. Langfristig werden Gastronomen auch positive Auswirkungen in den Betrieben merken, Stichwort Krankenstandstage. In der Regel gibt es in einem Lokal täglich mehr Gäste als Mitarbeiter, somit ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass manche Krankheitserreger von einem Gast, und nicht von einem Mitarbeiter in den Betrieb gebracht werden. Wie schont erwähnt ist es wichtig diese Infektionsketten zu unterbrechen. Mittlerweile liegen auch Studien vor, die eindeutig zeigen, dass Krankenstandstage in Firmen um bis zu 20% gesenkt werden können, wenn Händedesinfektionsmittelspender zur Verfügung gestellt wurden bzw. jederzeit zugänglich waren. Betrachtet man die Kosten für Krankenstände für den Arbeitgeber, zahlt sich ein gutes Händehygienekonzept für Mitarbeiter aber – und wenn nur aus Imagegründen, weil für den Betreiber direkt nicht messbar – eben auch gerade für Gäste aus.

Gastro News: Kann regelmäßige Händedesinfektion den Händen bzw. der Haut schaden?

Christoph Klaus: „Minderwertige Händedesinfektionsmittel schaden der Haut ganz sicher. Genauso wie sehr häufiges Händewaschen mit Seife und Wasser, dies macht die Haut trocken und rissig. Dermatologen stellen mittlerweile sogar eine Häufung von so genannten Waschekzemen fest, weil viele Personen sich offenbar nun plötzlich zig-mal täglich die Hände waschen in der Meinung, dies sei schonender als ein Desinfektionsmittel. Einseifen löst jedoch die äußere fetthaltige Schutzschicht der Haut, in Folge können lokale Entzündungen entstehen. Die kalte Jahreszeit und die oft trockene Raumluft in beheizten Zimmern belasten die Haut zusätzlich. Hochwertige Händedesinfektionsmittel enthalten immer Pflegestoffe und versorgen die Haut mit wertvollem Dexanthenol, Vitamin E und rückfettenden Komponenten. Somit ist Händedesinfektion mit hochwertigen Produkten dem Händewaschen vorzuziehen“.

Gastro News: Woran erkennt man hochwertige Desinfektionsmittel?

Christoph Klaus:In der Regel genügt ein Blick auf das Etikett des Produkts oder in das Sicherheitsdatenblatt des Herstellers. Hochwertige Händedesinfektionsmittel erfüllen die EU-Norm für hygienische Händedesinfektion EN 1500, sind als Biozid PA1 oder PT1 ausgewiesen und bestehen aus hochwertigen Ethanol oder 2-Propanol. Namhafte Hersteller lassen ihre Produkte auch bei der VAH oder ÖGHMP listen. Seit dem Beginn der Corona-Krise ist es umso wichtiger auf die Zusammensetzung zu achten, denn am Markt befinden sich seither viele illegale bzw. unwirksame Produkte. Diese sind zwar mit „Desinfektion“ gekennzeichnet sind jedoch aufgrund ihrer Zusammensetzung nicht geeignet eine Verbreitung von Viren zu stoppen, täuschen also bewusst den Konsumenten und stellen somit aus Sicht der Krankheitsübertragung eine Gefahr dar“.

Besten Dank für das Gespräch.

 

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© schülke

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