10. Juli 2020
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Delinski schafft Exit an TripAdvisor Tochter The Fork

David Savasci, CEO von Delinski. © Delinski

Die Wiener Reservierungsplattform Delinski, welche vor allem für ihre großzügigen Rabatte bekannt wurde, wurde von der 2009 gegründeten Online-Restaurantreservierungsplattform TheFork übernommen. Nachdem TheFork seit 2014 zu dem Online-Riesen TripAdvisor gehört, ist nun auch Delinski zu 100 Prozent ein Teil der TripAdvisor-Familie. David Savasci, vormaliger Alleineigentümer und CEO von Delinski, wird in Zukunft als Country Manager für Österreich und Deutschland für TheFork fungieren. Für Gastro News hat sich der sympathische Unternehmer Zeit genommen und hat uns einige Fragen über die Zukunft von Delinski beantwortet.

Denken Sie, dass der Zeitpunkt für einen Exit jetzt günstig war? 

Ich bin fest davon überzeugt, dass Delinski.at und TheFork.at mit vereinten Kräften der Gastro-Branche helfen werden, gestärkt aus der Krise herauszukommen. Wir sind in enger Abstimmung mit unseren Restaurantpartnern, um sie in dieser herausfordernden Zeit bestmöglich zu unterstützen. Während der Covid-19-Krise hat TheFork seine Reservierungsmanagement-Software, TheFork Manager, kostenlos angeboten – ein Angebot, das Delinski in den kommenden Monaten ebenfalls bieten wird.

Die Übernahme war schon vor Corona geplant. Inwiefern hat die Corona Krise den Exit beeinflusst?

Genau, der Deal war schon einige Zeit in Arbeit, lange vor Beginn der Covid-Krise. Die Anbahnung, die Due Diligence (Prüfung eines zum Verkauf stehenden Unternehmens) sowie die Verhandlung solcher Deals nehmen viel Zeit in Anspruch. Insofern hatte die Krise keinen Einfluss.

Was bedeutet der Exit für die Zukunft von Delinski? Welche Änderungen sind geplant?

Wir freuen uns sehr, von nun an Teil der TheFork-Familie zu sein, und sind gespannt darauf, Best Practices auszutauschen und voneinander zu lernen. Unser Büro in Wien wird erhalten bleiben, da wir hier sehr talentierte und motivierte Mitarbeiter*innen mit umfangreichen lokalen Kenntnissen haben. Im Moment läuft unsere Marke als Delinski by TheFork unter www.delinski.at weiter.

Ab wann kann man Änderungen erwarten? 

In den nächsten Wochen und Monaten wird über eine weitere Integration in die Plattform www.thefork.at entschieden.

Welche neuen Herausforderungen warten auf Sie als Country Manager für Österreich und Deutschland für The Fork?

Im Moment sind wir bereits mit der Planung unseres nächsten Restaurant Festivals beschäftigt, das ab 19. Juni in Wien stattfinden wird. Dabei erhalten unsere User in ausgewählten Restaurants 50 Prozent Rabatt auf die Rechnung. Unsere nächsten Herausforderungen werden darin bestehen, unser derzeitiges Angebotsportfolio für Restaurants auf eine 360°-Servicelösung für Restaurants zu erweitern. Wir werden unseren Restaurants damit ein komplettes Buchungsverwaltungssystem, unrabattierte Reservierungen sowie den Zugang zu einer hocheffektiven Marketingplattform bieten.

Für unsere Nutzer*innen möchten wir eine noch größere Restaurantauswahl, sowie ein Treueprogramm mit zusätzlichen Anreizen ermöglichen.

Sie sind jetzt für den österreichischen sowie für den deutschen Markt zuständig. Inwiefern unterscheiden sich diese Märkte? 

In Österreich ist Delinski bereits seit 2012 präsent und hat sich bei vielen treuen Restaurantpartnern und Usern etabliert. Die Expansion nach Deutschland begann erst 2019, das heißt, dass wir noch ein recht neuer Player auf dem Markt sind und uns darauf konzentrieren, mehr und mehr Restaurants an Bord zu holen und neue Kund*innen zu gewinnen.

Von den Essgewohnheiten her, sehen wir, dass in Österreich Restaurants mit internationaler Küche, besonders mit mediterraner Küche, gut gebucht sind. In Deutschland sind unsere Partnerrestaurants mit lokaler Küche sehr beliebt. In München haben wir zum Beispiel viele bayerische Restaurants, die bei den Gästen sehr gut ankommen.

Was nehmen Sie aus dieser schweren Zeit mit und welche Tipps können Sie an Gastronomen weitergeben? 

In diesen schwierigen Zeiten ist es extrem wichtig, sich schnell an die äußeren Umstände anpassen zu können und nicht zu lange in einem Schockzustand zu verharren. Während der Krise haben wir innerhalb von zwei Wochen die Initiative „Delinski Home“ gelauncht, mithilfe derer Gastronom*innen kostenlos für ihren Takeaway- und Lieferservice werben konnten. TheFork hatte eine ähnliche Initiative und rief darüber hinaus die Plattform saveourrestaurant.com ins Leben, die es Restaurants ermöglicht, Gutscheine anzubieten, um während der vorübergehenden Schließung einen Einkommensfluss aufrechtzuerhalten.

Für die Restaurants ist es jetzt wichtiger denn je, ihre Auslastung zu maximieren und wir sind hier, um sie dabei zu unterstützen.

Vielen Dank für das Gespräch!

 

 

 

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