15. August 2020
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Neueröffnung am Heumarkt: Steaks im Steax

Steax, Heumarkt 3

Am Heumarkt kann man abwechslungsreich Essen: Fine Dining im Apron, griechisch im Ellinikon, koreanisch im Han, wienerisch im Gmoa Keller. Im neuen Steax gibt’s Steak. Ein Lokalaugenschein. 

Ehemals ein Club für Gentlemen, hat sich am Heumarkt 3 vor einigen Wochen ein Steaklokal namens Steax eingemietet. Zu ebener Erd‘ befindet sich ein Speiseraum, eine Bar sowie die Küche plus Toilettanlagen. Im Keller gelangt man in zwei großzügige Räume, die ein wenig von jener Intimität erahnen lassen, die hier mal geherrscht haben muss. Das Interieur (fancy!) wird vom dimmbaren Schein kristallener Luster erleuchtet, Cover-Versionen a la Nouvelle Vague beschallen das ehemalige Etablissement. Am Tag vor unserem Lokalaugenschein wurde hier recht lange gefeiert, wie der Restaurantleiter mit einem Lächeln anmerkt.

Steaks & Weinkarte

Dry Aged Rib-Eye aus Österreich, Garstufe medium-rare @ Marko Locatin

Einige Suppen (Rind- und Kürbiscreme), klassische Vorspeisen (Burrata, Carpaccio, Beef Tatare), Wiener Schnitzel, Tafelspitz und Backfleisch: auf der Karte finden sich einige Gerichte die wohl auch hungrigen Touristen bzw. der (guten) Lage hinter Akademietheater und  Konzerthaus geschuldet sind. Wir sind naturgemäß der „Steaxs“ wegen hier. Die Cuts stammen aus Australien, Argentinien, Kanada, den USA sowie aus Österreich, die Specials-Karte hält u.a. Steak in der Salzkruste (wird am Tisch flambiert!) und Wagyue-Beef bereit. Unser 250 Gramm Dry Aged Rib-Eye aus Österreich (28 Euro) erweist sich als zart und aromatisch, das 500 Gramm T-Bone aus den USA nussig, üppig marmoriert. Die Fleischqualität ist tadellos, auch die Garstufe (medium-rare) wurde korrekt getroffen. Side-Dishes wie Steak Fries oder Pimentos de Padrón waren okay. Auch die Pfeffersauce zum Steak war in Ordnung, die Rotweinsauce hingegen von chutney-artiger Konsistenz – zu viel Zwiebel, zu wenig Butter.

Im Steax wird die Präsentation allgemein schlicht gehalten, da ist sicher noch Luft nach oben. Freude macht die fair kalkulierte Weinkarte. In Weiß ua.: Wieninger, Holz, Nigl, Ebner-Ebenauer, Jamek. Rot vom Salzl, Preisinger, Gager, Schwarz. Den Grünen Veltliner von Ebner-Ebenauer gibt es hier sogar glasweise.

Fazit: Neues Steaklokal für Liebhaber internationaler Cuts und eine smarte Weinkarte.

Tipp: Versuchen Sie Champagner zum Steak. Die lebendige Säure harmoniert hervorragend mit dem marmorierten Fleisch hochwertiger Steaks. 

Steax

Am Heumarkt 3
1030 Wien
Mo-So: 11.00–00.00

Tel: 0043 (1) 8905698
www.steax-vienna.at

 

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