20. Jänner 2020
GastroNews Logo Gastro News

Onlinemagazin

Essen & Trinken Lifestyle Meinung Videos Genuss Restaurant News Business Gastro News CLUB

Kulinarische Vorteilswelt

Couponing Gewinnspiele Shopping deals Kostproben Genusstipps Gastro News Lokalfuehrer

Top 500 Restaurants Wiens

Top 500 Ranking Mittagessen Küchenstil Bezirke Grätzel Anlässe Eventlocations Gastro News Jobs

Gastro & Hotel Jobbörse

Jobangebote Betriebe Login Bewerber Login Firmen Job schalten Amex 2-for-1

Genussportal

Newsticker

Restaurant & Fischhändler Lubin insolvent – Betrieb soll weiter geführt werden

Symbolbild © iStock

Die Lubin GesmbH, Betreiber des kroatischen Fisch-Restaurants und Fischhandels „Lubin“ in der Hainburgerstraße, musste am 3.12 Insolvenz anmelden. Der Betrieb soll saniert und dauerhaft fort geführt werden. 

Die Ausgangslage

Die Brüder Umar am Naschmarkt haben es vorgemacht. Die Kombination aus Fischhändler- bzw. Verkauf und Restaurant Tür an Tür kann höchst erfolgreich sein. Erkan Umar, der seit einigen Jahren sein Restaurant alleine führt, baut gerade aus. Er übernimmt den für viele besten Inder der Stadt, den „Indian Pavillon.“ Auch das „Lubin“ kombiniert Fischhandel und Restaurant. Beide zählen zu den besten Fisch-Restaurants der Stadt. Der Standort in der Hainburgerstraße liegt, im Unterschied zum Naschmarkt, etwas abgeschieden, die gegenüberliegende Redaktion der Tageszeitung „Die Presse“ sowie die Werbeagentur Havas Media im selben Haus garantieren ein Mindestmaß an Umsatz – gerade im Mittagsgeschäft. Wie jetzt bekannt wurde, können die Betreiber des  „Lubin“ ihren Zahlungs-verpflichtungen nicht mehr nachkommen.

Bitter: Insolvenz trotz Turnaround 

Nach persönlichen Schicksalsschlägen der Betreiber sind das beliebte Restaurant und das benachbarte Fisch-Restaurant in schwere Turbulenzen geraten. Wie mehrere Medien berichteten, beläuft sich der Schuldenstand auf rund 350.000 Euro, wobei die Hälfte auf Lieferanten entfällt. Zwölf Mitarbeiter und 33 Gläubiger sind von der Insolvenz betroffen. Besonders bitter: zu Beginn des Jahres schaffte das „Lubin“ den wirtschaftliche Turnaround.

Sanierungsplan

Den Gläubigern wurde von den Betreibern die branchenübliche Mindest-Quote von 20 Prozent angeboten. Es liegt nun an einem Masseverwalter einzuschätzen, ob das Insolvenzverfahren in dieser Form angenommen werden kann. Danach wären wieder die Lublin-Betreiber am Zug, um einen realistischen Sanierungsplan vorzulegen, in welchem unter laufendem Betrieb die Schulden-Quote bedient werden kann, erklärt Gerhard Weinhofer von der Creditreform das weitere Prozedere. Die Sanierungsplantagsatzung ist mit 5. März, 9.30 am Handelsgericht Wien angesetzt.

Sind Sie auf Facebook? – Jetzt Fan von gastronews.wien werden!

Blogheim.at Logo