17. Jänner 2020
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Neuer Italo-Hotspot: Osteria „Mangia e Ridi“

Mangia e Ridi-Patron Piero Corapi, Kurrentgasse 12, 1010 Wien. © Beigestellt

Das „Mangia e Ridi“ ist umgezogen. Das kalabrische Ehepaar Rosita Barbieri & Piero Corapi bewirtet Promis, Stammgäste und Freunde jetzt in der Kurrentgasse 12. Der neue Italo-Hotspot ist seit dem ersten Tag ausgebucht. Gastro News Wien war vor Ort. 

Vorweihnachtszeit. Donnerstag mittag. 14 Uhr. Marcellos (Mastroianni) Tisch war nicht frei, der Eckplatz zwischen Monica (Bellucci) und Sophia (Loren) wird rasch okkupiert. Das Publikum im rund 40 Quadratmeter niedrigen Gewölbe ist italienischer Stimmung. Es wird viel gegessen und viel gelacht (Mangia e Ridi: iss und lach). Pizza gibt es hier keine, auf den Teller kommen traditionelle italienische Gerichte ohne Schnickschnack in einwandfreier Qualität. Auch mittags werden hier meist zwei bis drei Gänge geordert, hinterher balanciert Piero Corapi Tiramisu, Grappa, Espresso oder alles gleichzeitig an den Tisch.

Der Patron ist immer & überall

Pur & fein: Thunfisch-Tatare © ML.

Corapis großartiger neapolitanische Koch von der Sonnenfelsgasse hat sich im April diesen Jahres mit dem Standortwechsel in die Pension verabschiedet. In der Kurrentgasse bringt ein anderer Neapolitaner italienische Klassiker präzise auf den Teller. Tatare vom Thuna, gewürfelt, pur, nur mit ein wenig Kräutern, Olivenöl, Zitrone plus Pfeffer (natürlich von der großen Mühle, Bedienung: Chefsache); Ravioli, gefüllt mit Käse und Kräutern in einer üppigen Käse-Trüffel-Sauce; Spaghetti Vongole mit Cocktail-Tomaten in ein wenig Muschelsud; Tiramisu traditionell, nicht zu süss. Wie bei vielen „Italienern“ ist die Osteria ohne den Chef nicht denkbar. Corapi nimmt Bestellung auf und serviert, hat ein Auge auf die Trinkgewohnheiten der Gäste, filetiert rasch einen Fisch,

Tadellos: Spaghetti Vongole © ML.

telefoniert zwischendurch, begrüßt und verabschiedet Gäste. En passant ärgert er sich über die langsame Verbindung zur Kreditkartenfirma. „Drei Tage noch“, stöhnt er, „wenn ich so weiter mache, bekomme ich noch einen Herzinfarkt“, meint er zur Verabschiedung mit angemessen ausladender  Geste und herzlicher Umarmung.

Ein neuer Hotspot, der die italienische Küche nicht neu erfindet, die Klassiker jedoch in sehr guter Qualität umsetzt. Einziger Wermutstropfen: Der offene Rotwein hatte Zimmertemperatur. Und Achtung: Unbedingt  reservieren!

Tipp: Neben der Osteria befindet sich die Traditionsbäckerei Grimm. Das Jour Gebäck ist fein, das Roggenbrot gilt als eines der besten der Stadt.

Osteria Mangia e Ridi

Kurrentgasse 12
1010 Wien

Tel: 0043 (1) 512 27 03

www.osteria-mangiaeridi.at

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