09. Dezember 2019
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Neueröffnung: Das kleine Paradies

© Das kleine Paradies

Michi Klein führt mit ihrem Mann seit mehr als 20 Jahren die Weinbar Unger & Klein. Vor kurzem hat sie mit  Köchin und Kochbuch-Autorin Eschi Fiege das „kleine Paradies“ eröffnet. 

Das kleine Paradies, aus dem man nicht vertrieben werden kann, ist ein Lokal in der Josefstadt im wunderschönen denkmalgeschützen Haus Blindengasse Nr. 3., vermerkt die Website in Anspielung auf Jean Pauls sentimentales Zitat: „Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können“.

Dynamische Duo

Michi Klein und Eschi Fiege haben sich zusammengetan, um ein altes Schmuckstück in ein heutiges zu verwandeln. Klein stammt aus der Almdudler-Dynastie. Sie führt mit ihrem Mann Wiens schönste Weinbar Unger & Klein (Design: Eichinger oder Knechtl) sowie die Wein- und Café-Bar Unger & Klein im Hochhaus in der Herrengasse. Fiege wiederum ist Köchin, Mittagesserin und Gastgeberin. Die Kochbuch-Autorin (Eschi Fiege’s Mittagstisch, Verlag Brandstätter), bekannt für ihre leidenschaftliche, vegetarische Küche, lud zweimal in der Woche zum vegetarischen Mittagstisch in ihre Altbauwohnung am Wiener Naschmarkt. Einen Mittagstisch, den sie nun in professionalisierter Version  „Mitten im Achten“ anbietet.

K & K-Flair auf grünem Teppich

Schon das Jugendstil-Portal verströmt, wie jedes von Knize & Co am Graben, weltstädtische Noblesse. Das ehemalige Büromaschinengeschäft in der Blindengasse 8 stammte noch aus der Kaiserzeit. Jetzt  wurde es sensibel renoviert, alleine die Wiederherstellung der Holzpaneels dauerte über ein Jahr, hört man. Auch Stuck und Marmorarbeiten gewährten die beiden jene Zeit (und jenes Kapital), welche es eben braucht, um die zeitlose Eleganz vergangener Zeiten wieder zu beleben. Ein grüner Kunststoffboden als Kontrapunkt sorgt für die Verortung im heute, man wollte schließlich kein Museum schaffen. Als Eye-catcher funkelt die Bar in Gold.

Abends wird geteilt 

Während mittags Vegetarisches von Frau Fliege dominiert, tischt abends Tomaž Fink, einst Souschef im Skopik & Lohn, eine verfeinerte, sensibel gewürzte österreichisch-internationale Küchenlinie auf. Das Bio-Hühnerleberparfait mit Portwein ist eine Vorspeise mit gefährlichem Suchtpotential. Auch gut: das Tartare, hier erfreulicher Weise nicht vom Thuna, sondern der heimischen Forelle entsprungen. Kleingerichte wie confierter Wels mit Fenchel und Chilimayonnaise oder knackige Ravioli mit Erdäpfel-Schnittlauch-Füllung machen Freude. Manch Hauptgericht ist zum Teilen ausgelegt: Lammbratwürstel (scheint ein Trend zu sein) etwa oder „überfahrenes Huhn“ mit Trauben und Ofen­sellerie. Das Wein-Sortiment, derzeit noch etwas schmal, ist durchwegs fair kalkuliert und soll erweitert werden.

Die Blindengasse 3 ist jedoch nicht nur eine sehr gute neue Adresse für Fein-Esser und Schön-Trinker. Michi Klein ist nämlich auch Gründerin des Vereins Tralalobe, der in diesem Haus Wohnungen für besonders hilfsbedürftige Flüchtlinge betreut.

Das kleine Paradies

Blindengssse 3
1080 Wien

Di bis Fr: 11.oo-23.00 Uhr
Sa: 18.00-23.00 Uhr

Tel: 0043 664 3882378

Website: www.daskleineparadies.at

 

 

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