09. Dezember 2019
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Peter Dobcak, Fachgruppen-Obmann WKO Fachgruppe Gastronomie. © Sophisticated_Pictures

„Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant!“ zugeschrieben Herrn Von Fallersleben (1798-1874)

Charakterlich endgültig selbst disqualifiziert haben sich meiner Meinung nach jene selbsternannten Rauchersheriffs, die nach Einführung des generellen Rauchverbots in der Gastronomie sofort losziehen und weiterhin auf eigene Faust die Einhaltung desselben kontrollieren. Via Soziale Medien werden die Mitmenschen aufgefordert Fotos zu machen und diese als Beweis mit einem kurzen Standortbericht entweder an eine private E-Mail-Adresse oder direkt an die MA59 (Marktamt) zu senden. Dieses Verhalten ist nicht nur unverständlich sondern auch letztklassig.

Das Marktamt, ist jene Behörde, die vorwiegend die Einhaltung des Rauchverbots kontrolliert und auch bestätigt, dass sich sowohl die Gastronomen, als auch die Gäste vorbildlich an die neue Regelung halten. Bei bis dato zirka 2000 kontrollierten Betrieben nur 27 Anzeigen schreiben zu müssen, bestätigt die Kooperation der Branche. Warum sich Menschen noch immer dazu berufen fühlen zu vernadern, ist mir rätselhaft. Diesen Unmut drücken auch die Kommentare auf Facebook deutlich aus.

Einen drauf setzt die schon bekannte „Interessensgemeinschaft für einen fairen Wettbewerb in der Gastronomie“. Sie bleibt ihrem Geschäftskonzept treu, indem sie jene Betriebe, die sich entweder nicht an das Rauchverbot halten oder vor dem Lokal nicht genehmigte Aufenthaltsplätze für Raucher und Raucherinnen schafft, sofort eine Androhung einer Unterlassungsklage zuschickt. Darin wird der Übeltäter aufgefordert, die Übertretung sofort einzustellen und die Kosten des anwaltlichen Schreibens zu übernehmen oder es wird Klage eingereicht. Diese Vorgangsweise hat in den vergangenen Jahren leider sehr erfolgreich funktioniert. Uneinsichtige Gastronomen wurden letztendlich verurteilt und mussten in manchen Fällen zig-tausende Euros bezahlen. Sehr großzügig hat sich der Vertreter dieses Vereins bereit erklärt uns vor diesen Maßnahmen zu informieren und der Interessenvertretung die Möglichkeit zu geben mit den betroffenen Betrieben zu sprechen.

 Meine Meinung dazu ist bekannt.

 Euer 

Peter Dobcak

Zum Rauchverbot: www.gastronews.wien

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