20. November 2019
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Wiener Erdäpfelsuppe mit Walnussbrötchen

Wiener Erdäpfelsuppe mit Speckchip und Walnussbrötchen ©Michael Stricker

Der erste Schnee ist angekündigt, die Temperaturen befinden sich im Sturzflug, der Herbst ist da. Die Felder liegen brach bis zum nächsten Frühjahr, Gemüse, Früchte und Erdäpfel sind eingelagert oder für den anstehenden Winter haltbar versorgt um daraus Köstlichkeiten wie Früchtebrot, Szegediner Kraut oder Erdäpfelsuppe mit Steinpilzen zu zaubern.

Ich bin ein ungeduldiger Koch. Und in dieser Eigenschaft habe ich mir heute schon ein paar Steinpilze vom diesjährigen Spätsommer vorgenommen. Herbstzeit ist Suppenzeit. Und Herbstzeit ist Nuss- und Suppenzeit. Also gibt es heute Suppe, mit Walnüssen. Aber nicht irgendeine, denn es sollte schon etwas besonderes sein. Und somit stelle ich euch in meinem heutigen Rezept die Wiener Erdäpfelsuppe vor und wünsche euch ganz viel Genuss.

Wiener Erdäpfelsuppe mit Walnussbrötchen und Speckchip

Michael Stricker bloggt unter regional-ist-gut.com.

Zutaten für 4 Personen:

  • 1,5Lt Rindsbouillon
  • 100ml Weißwein
  • 300g Erdäpfel, festkochend
  • 200g Steinpilze
  • 50g Speck, geschnitten
  • 2 Zwiebeln
  • 50g Karotten
  • 50g Knollensellerie
  • 3 Selleriestangen
  • Butterschmalz
  • 1El Mehl
  • 150g Saure Sahne oder Schmand
  • 2 Lorbeerblätter
  • Majoran
  • Kümmel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Meersalz und Pfeffer aus der Mühle
  • krauser Petersilie
  • 4 Scheiben Schinkenspeck

Für die Walnussbrötchen:

  • 500g Mehl
  • 3 Eier
  • 2 Päckchen Trockenhefe
  • 0,25Lt warme Milch
  • 80g flüssige Butter
  • 2cl Walnussöl
  • 100g gehackte Walnüsse
  • ganze Walnüsse und ein Eidotter für die Garnitur
  • 80g Zucker
  • Prise Salz

1.Backofen auf 60 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Schinkenspeck glatt darauf legen. Im Backofen für 3 bis 4 Stunden trocknen. Den Schinkenspeck dabei immer wieder umdrehen und aus dem ausgetretenen Fett legen.

Knusprig getrockneter Speckchip ©Michael Stricker

2.Mehl in eine Rührschüssel geben. Milch leicht erwärmen, die Trockenhefe mit dem Zucker und einer Prise Salz darin auflösen. Eier, flüssige Butter, Walnussöl, Milch und grob gehackte Walnüsse zum Mehl geben und den Teig in der Rührmaschine glatt rühren. Abgedeckt an einem warmen Platz für mindestens 20 Minuten gehen lassen.

3.Zwiebeln und Knoblauch schälen, halbieren und in feine Würfel schneiden. Erdäpfel, Karotten und Sellerie waschen und schälen. Stangensellerie in Streifen schneiden, das restliche Gemüse in Würfel schneiden. Butterschmalz in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Speck darin anrösten. Gemüse ohne Stangensellerie zugeben und mitrösten. Die noch leicht gefrorenen Steinpilze zugeben und mit Mehl einstäuben. Mehl kräftig vermischen, mit Weißwein ablöschen, aufkochen. Kümmel grob hacken und mit den restlichen Gewürzen zugeben, mit Rindsbouillon ablöschen und alles weich köcheln. Haben die Erdäpfel noch einen leichten Biss, den Stangensellerie zugeben und alles zusammen fertig garen.

Ofenfrische Walnussbrötchen ©Michael Stricker

4.Speckchips aus dem Ofen nehmen und bereit stellen. Backofen auf 200 Grad aufheizen. Hefeteig zu gleichmässigen Brötchen formen, mit Eidotter bestreichen und auf jedes Brötchen eine halbe Walnuss geben. Backpapier auf ein Backblech, die Brötchen darauf geben und im Backofen für circa 20 bis 25 Minuten goldbraun backen.

5Sauerrahm mit dem Schneebesen unter die heiße Erdäpfelsuppe rühren. Neben Sauerrahm und Schlagobers gibt es noch die Variante eine gefächerte Essiggurke zur Suppe zu geben. Für welche Variante ihr euch entscheidet, bleibt allein eurem Geschmack überlassen.

Michael Sticker bloggt unter regional-ist-gut.com.

Wiener Eräpfelsuppe mit knusprigem Spechchip

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