15. November 2019
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Starke Partner für Österreichische Hotel- und Tourismusbank: OeKB und Raiffeisen

Berg Schoeckl, Steiermark, Almhütte und Restaurant © iStock

Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) stellte die Tourismusbank (ÖHT) ihre beiden Eigentümer, Oesterreichische Kontrollbank AG (OeKB) und den Raiffeisensektor, vertreten durch die Raiffeisen Bank International (RBI) vor.

Neuer Mehrheitseigentümer OeKB

Rückwirkend zum 1.1.2019 übernahm die OeKB die bisher von Bank Austria Unicredit und Erste-Bank-Gruppe gehaltenen Anteile an der ÖHT. Mit 68,75% ist die OeKB damit Hauptgesellschafterin des Spezialkreditinstituts für Unternehmen der österreichischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft geworden. 31,25% hält der Raiffeisen-Sektor über die RBI und einige Raiffeisen-Landesbanken.Die ÖHT wickelt seit mehreren Jahrzehnten im Auftrag des Bundes die gewerbliche Tourismusförderung ab.

Hotel- und Tourismusbank ist das Steuerelement auf Bundesebene

Sektionschefin Rauch-Keschmann dazu: „Die Österreichische Hotel- und Tourismusbank ist neben der Österreich Werbung das Steuerungsinstrument auf Bundesebene, um in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft maßgebliche Wirkungen zu erzielen und tourismuspolitische Vorhaben umzusetzen. Die Akzeptanz, die sich die ÖHT mit ihren Finanzierungs- und Förderungsprodukten seit Jahrzehnten in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft aufgebaut hat, ist ein unschätzbarer Wert. Es ist uns daher ein wichtiges Anliegen, dass die ÖHT auch weiterhin mit der Hausbank die erste Anlaufstelle für investitionswillige Betriebe aus der Branche bleibt. Mit Raiffeisen und der OeKB haben wir Partner, die das genauso sehen und mit denen wir gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft zum Wohle des österreichischen Tourismus steuern wollen“.

Raiffeisen: seit jeher torismusaffin 

„Unsere Primärinstitute und die Raiffeisen Landesbanken sind seit jeher besonders tourismusaffin“ ergänzt Dr. Breit von der RBI. „Die ÖHT ist für uns damit sicher die wichtigste Partnerin für Finanzierungen in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Mit mehr als einer halben Milliarde Euro sind Kunden des Raiffeisensektors über ÖHT finanziert – umgekehrt aber auch wir einer der wichtigsten Partner der ÖHT und stellen aktuell mit fast 250 Millionen Euro mehr als 27% der Refinanzierungen der ÖHT. Es war für uns daher immer klar, dass wir unsere Beteiligung an dieser Förderbank halten werden und wir denken, dass mit der OeKB ein starker Partner gefunden wurde, um die Erfolgsgeschichte ÖHT weiter zu schreiben“.

Gemeinsam mehr erreichen 

Helmut Bernkopf, Mitglied des Vorstands der OeKB und für die Geschäftsbereiche Export und Tourismus Services verantwortlich, erläutert: „Als Spezialbank mit dem klaren Auftrag die österreichische Wirtschaft im internationalen Wettbewerb zu stärken, ähnelt das Geschäftsmodell der ÖHT jenem der OeKB. Die Beteiligung ermöglicht uns das Know-how der beiden Häuser zu bündeln, die Eigentümerstruktur indirekt auf eine breitere Basis zu stellen und so noch mehr Tourismusbetriebe als bisher zu erreichen. Die OeKB verfügt über langjährige Erfahrung bei der Unterstützung von Exporteuren im KMU-Bereich und der Abwicklung spezifischer Finanzierungslösungen. Dazu zählt auch die Expertise rund um die Bedürfnisse von Unternehmen in Tourismusregionen. Mit dem nun initiierten Schritt erweitern wir die strategische Ausrichtung der OeKB Gruppe als zentrale Förderstelle.“

Plan T

Der Plan T und die neuen Finanzierungsmöglichkeiten durch die Oesterreichische Kontrollbank AG (OeKB) bilden den Rahmen für die Neuausrichtung der gewerblichen Tourismusförderung ab 2021. Bessere Konditionen, langfristige Fixzinskredite und Impulscalls sollen die Basis der zukünftigen Förderungsstrategie sein. Sektionschefin Rauch-Keschmann skizziert den Weg zur künftigen Förderungsstrategie: „Im Plan T, der die Zukunft des österreichischen Tourismus ganz wesentlich beeinflussen wird, ist der Auftrag formuliert, bestehende Förderungsinstrumente mit Blick auf Wirksamkeit, Ablauf und vereinfachten Zugang zu evaluieren. Daher haben BMNT und ÖHT im Herbst 2019 einen Strategieprozess mit einer Marktanalyse und Kundenzufriedenheitsbefragung gestartet, der in einer neuen Förderungsstrategie und neuen Förderungsrichtlinien mit Wirksamkeit 1.1.2021 münden soll“. Ziel der neuen Förderungsstrategie ist es, die im Plan T prominent verankerten Aktionsfelder bestmöglich umzusetzen:

  • Familien- und inhabergeführte Betriebe als Rückgrat des österreichischen Tourismus durch Finanzierungs- und Förderungsmechanismen stärken
  • Eigenkapitalnahe Finanzierungsinstrumente schaffen
  • ÖHT als Know-How-Geberin stärken.

Pilotprojekt in der Steiermark

Hierzu haben BMNT und ÖHT bereits erste Überlegungen angestellt. Die ÖHT soll künftig mit einer vereinfachten Förderungsrichtlinie zwischen Basis- und Impulsförderungen unterscheiden. Mit diesen Impulsförderungen sollen – noch mehr als bisher – tourismuspolitische Akzente gesetzt werden.

Wolfgang Kleemann, Generaldirektor der ÖHT: „Wir haben für die künftigen Impuls-Förderungen ein Pilotprojekt ausgearbeitet, das wir als Kooperationsmodell zwischen Bund, Land Steiermark und ÖHT bereits mit viel Erfolg einsetzen. Mit der Förderkooperation „Mitarbeiter – Lebensräume“ wird dem Branchenproblem „Mitarbeitermangel“ durch eine gezielte Förderungsaktion entgegengewirkt: die Errichtung von Mitarbeiterwohnungen sowie sonstiger Einrichtungen für Mitarbeiter zur Verbesserung des Arbeits- und Lebensraumes von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird durch einen 10%-igen Barzuschuss des Landes Steiermark und einer 90%-igen Finanzierung der ÖHT ein hochwirksamer Investitionsanreiz gesetzt“. Kleemann bestätigte weiters im Rahmen eines Hintergrundgesprächs, dass das erfolgreiche Pilotprojekt Steiermark in entsprechender Form künftig in anderen Bundesländern zur Anwendung kommen könnte.

Weitere Informationen: www.oeht.at

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