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Neueröffnung: Mike Köberls Spoon, Seilerstätte 19

Mike Köberl im Spoon, Seilerstätte 19 © Alex Halada

Alle Jahre wieder bekocht Michael „Mike“ Köberl mit Mentor Wolfgang Puck große Stars und kleine Sternchen beim Governors Ball nach der Oscar-Verleihung. Seit einigen Wochen bespielt „unser Mann in Hollywood“ Ecke Fichtegasse/ Seilerstätte sein eigenes Bistro. 

Manche eröffnen ihr Restaurant mit spektakulären Events, andere mit geballter Social-Media-Power. Mike Köberl hat einen anderen Weg gewählt: er hat einfach aufgesperrt. Das Spoon ist ein kleines, helles, voll verglastes Bistro. Der Boden ist schwarz-weiß marmoriert, die Tische weiß, die Stühle schwarz, wie Wände weiß mit orangen Akzenten. In der ebenfalls kleinen, verglasten Küche kocht Mike mit einer Küchenhilfe kompromisslose No-Nonsens-Küche.

Straight Story

Drei Mitarbeiter kümmern sich um die Gäste, Bestellungen nimmt aber auch der Chef persönlich entgegen. Alle Service Abläufe sind perfekt eingespielt, Mikes Timing simply perfect. Eine klare Geschichte ist auch die Küchenlinie des gebürtigen Kärntners, der von Villach auszog um in Hollywood Karriere zu machen – mit erfolgreichen Gastspielen in Frankreich, Shanghai, Peking, Singapur und Altmeister Gerers legendärem Corso. Bei der Bestellung muss der Gast im Spoon nur drei Entscheidungen fällen. Köberl nämlich kocht 3-5 Gänge zu 29, 39 und 49 Euro, erfragt nach Vorlieben respektive Abneigungen wie Fleisch, Fisch, Allergene und dann gehts schon zügig los.

About Mike 

Somebody is perfect: Schweinsbraten mit Brioche und Spitzkraut © ML.

Der Start: Thunfisch-Tartare mit Sesam-Miso-Kruste, gefolgt von geräucherter Entenbrust mit Papaya. Als Zwischengang kommt Ceasar’s Salat, der den Gaumen für das folgende klärt und schärft: Blunzengröstel mit roten Rüben und Kren, Gelbflossen-Markrele mit Wildreis  und einer scharfen Curry-Sauce, Schweinsbraten mit gebuttertem Brioche und Spitzkraut – dazu wird ein Pfifferl gereicht (Sehr charmant). Dessert Eis sowie ein kleines Küchlein beschliessen das Menü, nachdem man garantiert keinen Würstelstand mehr aufsuchen muss. Über einzelne Gänge zu philosophieren erweist sich als überflüssig. Sämtliche Speisen sind perfekt abgestimmt, schnörkellos präsentiert, auf den Punkt gebracht. Köberl erfindet hier die Küche nicht neu, er schöpft aus Klassikern, die er verfeinert und leichtfüßig (oft selbst) an den Tisch bringt. Die Weinkarte schließlich hält ebenfalls Klassiker glasweise (GV: Bründlmayer, BF: Gager) sowie in der Bouteille (größtenteils aus der Wachau und dem Burgenland) bereit.

Beim Spoon verhält es sich wie beim Café Bacco. Dort geht man nämlich zu Alberto, und in der Seilerstätte, da geht man jetzt zum Mike.

Spoon
Seilerstätte 19
1010 wien

Di (Tue) – Sa (Sat): 12.00 – 14.30 und 18.00 – 23.oo

www.spoonvienna.at

 

 

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