18. November 2019
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Im Interview: Transgourmet Geschäftsführer Thomas Panholzer

Thomas Panholzer, Geschäftsführer von Transgourmet Österreich © Transgourmet Österreich GmbH

„Wir sind der optimale Partner für Gastronomie und Hotellerie, und zwar vom Würstelstand bis zur Haubenküche, vom privaten Zimmervermieter bis zu Hotelketten und der Systemgastronomie“, sagt Transgourmet Geschäftsführer Thomas Planholzer. Ein Gespräch über persönliche Essgewohnheiten, Ethno-Lokale und kulinarische Trends. 

Transgourmet deckt mit seinem Sortiment von 26.000 Artikel sowie Eigenmarken von Preiseinstieg über Premiumangebote, einer  Vielfalt an Bio- und nachhaltigen Produkten sowie spezialisierten Sortimenten und Services die Bedürfnisse der Gastronomie perfekt ab.

Gastro News Wien: Ich nehme an, sie essen mittags in der Firma. Wo gehen sie sonst noch gerne essen?

Thomas Planholzer: In der Tat esse ich mittags oft in unserem Betriebsrestaurant Chilly oder in einem unserer Coffee & Snack Lokale an den Standorten. Wann immer es meine Zeit erlaubt, besuche ich allerdings Kunden, denn der persönliche Kontakt ist mir  sehr wichtig.

Hatten sie so etwas wie ein kulinarisches ‚Erweckungserlebnis’? 

Mit meinem ersten „Gehalt“ vom Bundesheer habe ich mir ein Abendessen bei Georg Essig gegönnt. Dieser Kontakt mit der Haubenküche war mein persönliches „Erweckungserlebnis“. Von da an war mir klar, dass es kaum bessere Momente gibt, als in guter Gesellschaft ein schönes, liebevoll zubereitetes, Essen genießen zu dürfen.

Apropos Genuss. Was haben sie als Kind gerne gegessen? 

Als Kind – und auch heute noch – kann ich einem traditionellen Cordon Bleu nur schwer widerstehen …

Kochen sie auch selbst?

Natürlich! Immer dann, wenn es meine Zeit erlaubt. Dazu trinke ich gerne österreichische, rote Cuvees. Ab und an greife ich dann auch zu einem guten Riesling.

Das Sortiment von TG ist ja riesengroß. Welche ist denn ihre liebste Produktlinie?

Produkte aus dem Vonatur Sortiment © Transgourmet Österreich GmbH

Aktuell kaufe ich mit großer Begeisterung unsere nachhaltigen Vonatur-Produkte. Es tut einfach gut, wenn man weiß, wie die Produkte hergestellt wurden und dass die Tiere ein gutes, artgerechtes Leben führen durften.

In welche Richtung denken sie, wird sich die Gastronomie entwickeln? Orten sie globale Trends, welche dann ja meist zeitverzögert auch in Österreich ankommen?

Es gibt durchaus globale Trends, die auch in Österreich wirken: Einer ist das vermehrte Aufkommen der Systemgastronomie. Dem diametral gegenüber steht der Trend zu Lokalen mit Spezialkonzepten sowie Betriebe, die sich an Menschen mit Unverträglichkeiten welcher Art auch immer oder aber an die wachsende Zielgruppe der Veganer bzw. Vegetarier wenden. Unternehmen mit klarer Positionierung profitieren eindeutig von diesen Entwicklungen.

Sie beliefern auch Ethno-Lokale?

Ja, denn mit der eben kartellrechtlich genehmigten Übernahme des Lebensmittelgroßhändlers Gastro Profi, der einen wesentlichen Schritt unserer Expansions- und Wachstumsstrategie manifestiert, decken wir den Bereich der sogenannten „Ethno-Lokale“ wie Kepab-Stände, Pizzerien und chinesische Restaurants ab. Darüber hinaus erleben wir gerade einen „Siegeszug“ von Gemüse und pflanzlicher Ernährung – durchaus auch in „klassischen“ Lokalen. Ohne vegetarische oder vegane Gerichte kommt ja kein ernsthafter Gastronom mehr aus.

Welche Innovationen plant Transgourmet in nächster Zeit?

Aufgrund des Personalmangels in der Gastronomie kommt Convenience-Produkten eine wachsende Bedeutung zu. Hier reagieren wir mit einer Ausweitung des Sortiments. Gefragt ist alles, was Zeit erspart, gleichbleibende Qualität bietet und dabei „hausgemacht“ schmeckt. Dabei haben wir den Anspruch, Convenience-Produkte in unterschiedlichen Graden und Sortimenten anzubieten. Weiters gewinnt der Faktor Frische  – auch als Antagonist zur Convenience –  an Bedeutung. Hochwertige Fleisch- und Fischprodukte sind Profiteure dieses Trends und finden sich bei uns samt entsprechender Fachberatung wieder. Der stetig wachsende Frischebereich macht bereits knapp die Hälfte des Gesamtumsatzes aus.

Nachhaltigkeit ist natürlich ein Mega-Trend?

Das stimmt. Nachhaltigkeit und regionale Sortimente sind ganz klar „gekommen, um zu bleiben“. Dem widmen wir uns mit Nachdruck – unter anderem auch mit dem Ausbau der entsprechenden Eigenmarken-Sortimente bei Transgourmet Vonatur und der Bio-Marke „natürlich für uns“, die als regionalste heimische Bio-Marke konzipiert ist.

Wie wichtig ist Ökologie für ihr Unternehmen insgesamt?

Sehr wichtig! Wir versuchen, Ökologie und Ökonomie zu verknüpfen und haben dieses Anliegen bereits 2017 in eine Nachhaltigkeitslinie „verpackt“ und Transgourmet Vonatur ins Leben gerufen. Mittlerweile bieten wir knapp 250 ganz besondere Produkte an – sie alle stehen für klar benannte Herkunftsregionen und eine Herstellung, bei der Tradition und Philosophie der Produzenten miteinfließen. Uns ist bei jedem Vonatur-Produkt die Geschichte dahinter wichtig, die wir sowohl auf unserer Website als auch über unser Print-Magazin Quintessenz kommunizieren.

Herr Panholzer, danke für das Gespräch!

Weitere Informationen finden sie unter: www.transgourmet.at

 

 

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