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17. September 2019
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Marko Locatin Trifft: Zib-Lady Nadja Bernhard

Nadja Bernhard in Robertos American Bar II, Jasomirgottstraße 7© Sophisticated_Pictures

Sie wurde in Kanada geboren, hat lange in Italien und den USA gelebt. Seit 2012 moderiert Nadja Bernhard die „Zib 1“. Gastro News Wien traf die charmante „Dame mit dem Hündchen“ in Robertos American Bar II zum Gespräch über Kulinarik, den Geschmack der Kindheit und Leonardo Di Caprio.

Es ist ein lauschiger Sommerabend im Schatten des Stephansdoms. In der Jasomirgottstraße herrscht reges Treiben. In der Cantinetta Antinori dinieren Touristen sowie eine Gruppe um einen stadtbekannten Dompfarrer. Beim Wein & Co. geht es schon recht angeheitert zu, auch das kürzlich eröffnete Tuya, das keinen Gastgarten hat, ist gut besucht. Wir treffen Nadja Bernhard im „Robertos“. Zum Interview kommt die „große Tierfreundin“ mit ihrer „besseren Hälfte“, der 11-jährigen Hundedame Symi. Der Perrier-Jouët in Rosé, von Roberto Pavlovic-Hariwijadi (Danke!) vorsorglich bereit gestellt, bleibt unberührt – wir trinken einen Sommerspritzer auf Eis.

Gastro News Wien: Gerade kommen sie von der „Zib“. Haben sie heute schon warm gegessen?

Nadja Bernhard: Nein (lacht). Nur ein Weckerl. Mein Lebensrhythmus richtet sich ja nach meiner Arbeit. Ich esse meist erst abends. So um diese Zeit (21.00).

Sie wirken sehr souverän im Fernsehen. Ist das der Routine geschuldet, oder haben sie noch Lampenfieber?

Lampenfieber nicht, aber eine gesunde Anspannung. Ich bin mir aber durchaus der Verantwortung gegenüber dem Publikum bewusst. Wir knacken mit der Zib1 ja regelmäßig die Millionenhürde.

Sie haben lange als ORF-Korrespondentin im Ausland gelebt. Wo isst man eigentlich besser: in Italien, Österreich oder den USA? 

Mein kulinarisches Herz schlägt eindeutig italienisch. In Italien bekommt man schon in jedem normalen Supermarkt hervorragende Produkte und die Italiener haben die „Cucina Povera“ ( Arme Küche) perfektioniert. Abgegangen ist mir in Rom, wo ich zehn Jahre gelebt habe, nur die Vielfalt. Die hat man in den USA oder auch in Wien.

Apropos Wien. Wo gehen sie denn gerne Essen in Wien?

Nadja Bernhard: „Mein kulinarisches Herz schlägt italienisch“ @Sophisticated_Pictures

Ich probier gern neue italienische Restaurant aus. Zum Glück gibt es in Wien ziemlich viele (lacht). Im „O boufés“ von Konstantin Filippou bin ich auch oft. Das Essen ist fantastisch, ich mag die naturbelassenen Orange Weine. Ich trinke ja ausschließlich Weißwein, da kommt wahrscheinlich meine südsteirische Tangente zum Tragen.

Kochen sie selbst?

Selten, was auch zeitliche Gründe hat. Außerdem habe ich in Rom das Kochen verlernt!

Verlernt?

Ja, denn ich war einige Jahre mit einem Römer liiert, der so gut und so gerne gekocht hat, dass ich mich vom Herd zurückgezogen habe.

Marcel Proust versetzte sich mit mittels Madelaine, einem französischen Feingebäck, in seine Kindheit. Was schmeck für Sie nach Kindheit?  

Eindeutig Cheerios. Das sind Cerealien, die wie Cornflakes mit Mich gegessen werden. Ich hab in Kanada, wo ich als Kind aufgewaschen bin, seither auch viele Sommer verbracht. Meine Verwandten dort wundern sich immer, aber kaum gelandet, muss ich Cheerios essen.

Sie haben zu Beginn ihrer ORF-Karriere die Übertragung der Oscar-Verleihung ins Deutsche übersetzt und kommentiert. Wann waren sie zuletzt im Kino?  

Ich komme leider immer seltener ins Kino. Den neuen Tarantino werde ich mir aber sicher ansehen.

Im neuen Tarantino „Once Upon a Time in Hollywood“ stehen Brad Pitt und Leonardo Di Cabrio erstmals gemeinsam vor der Kamera. Mit wem würden sie lieber essen gehen? 

Ein gutes Stichwort, denn ich muss jetzt noch dringend zu meinem Lieblingsitaliener, den ich aber leider nicht verraten kann (lacht). Zu ihrer Frage: Leonardo Di Caprio finde ich interessanter. Er hat mehr Ecken und Kanten.

Dann wollen wir sie jetzt wirklich nicht länger aufhalten. Danke für das Gespräch!

 

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