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20. Juli 2019
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Ein Tag am: Rochusmarkt

Gemüse in Top-Qualität: Oncle Sam's von Saoudi Belgacem @ML.

Jeder Markt ist eine eigene kleine Welt, in der unterschiedliche Länder und Kulturen auf engem Raum aufeinanderprallen. Hier kann man nicht nur einkaufen, sondern auch gut Essen und bequem den Tag verbringen. Die Stände sperren um 18.30, die Lokale um spätestens 23 Uhr. Gastro News Wien hat sich am Rochusmarkt umgesehen. 

Jurij Abramov, Besitzer und Betreiber der Vinothek Rochus am oberen Endes des Marktes, ist ein wichtiger Mann hier. Er weiß alles, kennt jeden und ist bestens vernetzt – aber das wäre eine andere Geschichte. Eigentliches Kommunikationszentrum und Mittelpunkt des kleinen Marktes (3.500 Quadratmeter, 40 Stände) im Dritten Bezirk an der Landstrasse bildet die Arrigo Bar, wo man bei einem kühlen Drink entspannt das bunte Markttreiben beobachten kann. Der Café ist hervorragend, das Waldviertler Schremser gut gezapft und wohl temperiert. Das Publikum ist bunt gemischt, der Weiße Spritzer, Prosecco sowie der unvermeidliche Aperol Spritz sind sehr in Ordnung.  Nach 17 Uhr Uhr herrscht hier stets ausgelassene Stimmung, Getränke gehen im Minutentakt über die Budel. Letzte Runde: 22 Uhr.

Frühstück: Zuckergoscherl 

Den Tag am Rochusmarkt starten wir im Café Zuckergoscherl. Hier sitzt man entspannt mit Blick auf den Markt und die frühbarocke Rochuskirche. Frühstück (ab 3,40 Euro) gibt es hier ab 6 Uhr, der Café von Hornig ist jeweils extra zu bezahlen. Testen Sie die Eggs Benedict.

www.zuckergoscherl.at

Mittag: Pappa e Ciccia

Little Italy, ewiger Geheimtipp und ein Lieblingslokal der Anwohner. Die Stimmung im Schani-garten ist leicht und heiter, die Stimme von Paolo Conte vertraut, Prosecco und Weine okay. Was aus er kleinen Küche kommt, ist durchwegs ansprechend: Traditionelle Pastagerichte, Octopussalat (sehr gut), gegrillte Calamari. Alles frisch – alles gut. Die Stammgäste schwören auf Cozze Marinara. Sichern Sie sich einen Platz direkt am Lokal.

Abend: El Gaucho

Perfekte Garstufe: Rip-Eye, Medium. @ Locatin

Im neuen Postgebäude, neben der U-Bahn-Station Rochusgasse platziert, befindet sich seit 2017  das neueste El Gaucho. Geführt wird das 2-stöckige argentinische Steakhaus mit großer Terrasse wie die anderen vier Häuser (1020 Wien, Baden, Graz und München) vom Grazer Familienbetrieb Grossauer. Bei den Steaks verstehen die Gauchos (El Gaucho: Der Viehhirt) keinen Spaß – die Logistik ist aufwändig: Die sensiblen Edel-Teile kommen nämlich nicht tiefgefroren, sondern konstant temperiert (bei 2 Grad) und vakummiert aus Argentinien, wie Geschäftsführer Peter Kazianschütz erzählt. Auf dieser Reise reift das Fleisch im eigenen Saft nach, Geschmack sowie Struktur bleiben erhalten – und diesen Unterschied schmeckt man. Natürlich werden hier auch die Garstufen perfekt eingehalten. Beliebteste Sides sind Klassiker wie gegrilltes Gemüse, Steak Fries oder Ofenkartoffeln. Die fair kalkulierte Weinkarte hält österreichische- und internationale Klassiker und Spezialitäten bereit, der eigens für El Gaucho abgefüllte Haus-Malbec entpuppt sich als süffig-unkomplizierter Speisebegleiter.

www.elgaucho.at

Einkaufen am Markt

Am oberen Ende des Marktes befindet sich eine gut sortierte Filiale des Fleischhauers Radatz, der auch Brot der Bäckerei Joseph führt. Gegenüber liegt der empfehlenswerte Gemüsestand Oncle Sam’s. Am unteren Ende gibt es einige offene Stände, die Ost und Gemüse verkaufen, Samstags bieten dort auch Bauern ihre Ware feil. Am Donnerstag ist der Fischhändler am Markt, am Freitag die empfehlenswerte Wurstmanufaktur & Biofleischerei Palatin. Das Grätzel um den Markt hat in den vergangenen Jahren mit Heunisch & Erben und dem Käse- und Feinkostspezialisten Lingenhel einen kulinarischen Aufschwung erlebt. In Kürze soll auch das lange erwartete Stellas 3 auf der Landstrasse 44 aufsperren.

https://www.facebook.com/Vinothek-Rochus-113577612050879/

www.heunisch.at

www.lingenhel.at

www.stellas.at

 

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