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19. Mai 2019
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Gründonnerstag: Sternstunde für den Spinat

Wie eine aktuelle Studie im Auftrag von iglo Österreich zeigt, kommt bei mehr als der Hälfte der Österreicher am Gründonnerstag Spinat auf den Teller, meist klassisch als Cremespinat mit Spiegelei und Erdäpfeln.

Der Gründonnerstag erinnert beständig an die jährliche Pflichtportion Spinat, traditionellerweise kommt bei der Hälfte der Österreicher das grüne Blattgemüse noch immer in den verschiedensten Formen auf den Tisch. Im restlichen Jahr glänzt es aber eher mit Abwesenheit.

Österreich ist keine Spinatnation. Im vergangenen Jahr wurden nur 10,6 Millionen Packungen des Tiefkühlgemüses verkauft, auf einen Haushalt kamen also durchschnittlich 2,7 Packungen. Zumindest am Gründonnerstag aber lassen es sich die Österreicherinnen und Österreicher schmecken. Über die Hälfte des Absatzes des Spinats der Marke „iglo“ wird beispielsweise in der Osterzeit generiert.

©pixabay

Eine Umfrage des Unternehmens zeigt, dass über die Hälfte der Österreicher am Gründonnerstag dem Genuss des grünen Blattgemüses fröhnt, Frauen (57,6 Prozent) noch häufiger als Männer (46,6 Prozent). Auch starke regionale Unterschiede zeichnen sich ab – je westlicher der Ort, desto weniger Spinat verzehren seine Einwohner. Etwa ein Drittel der Befragten favorisiert Cremespinat mit Spiegelei und Erdäpfeln. Aber auch zum Blattspinat, klassisch, mit Schafskäse oder Pinienkernen oder auch zu laktosefreiem Cremespinat wird gegriffen. Er schmeckt aber auch abseits der Ostersaison hervorragend als Geheimzutat in Suppen, Omeletts, Dahls oder Smoothies.

Überbewertet oder unersätzlich?

Wäre es klug, seine Spinateinheiten von jährlichen zu wöchentlichen zu steigern? Schon Popeye, die Gallionsfigur des grünen Gemüses, schwörte auf Spinat als Gesundheitsbooster und Unrecht hat der Zeichentrick-Matrose damit nicht. Er ist ja wohl nicht ohne Grund Anfang des Jahres 90 geworden.

Seit der Spinat-Gate vor einigen Jahren das verrutschte Komma zu Tage gefördert hat, hat das Gemüse einiges an Ansehen eingebüßt. Spinat enthält allerdings tatsächlich die ihm nachgesagten etwa 30 Milligramm Eisen – allerdings nur in getrockneter Form. Frischer Spinat besteht nämlich zu 90 Prozent aus Wasser und wartet daher nur mit einem Zehntel, nämlich etwa 3 Milligramm, des ursprünglich angenommenen Eisengehalts auf – im Vergleich zu anderen Gemüsesorten hat er damit aber immer noch die Nase vorn. Abgesehen davon enthält er viele andere wertvolle Vitamine und Mineralstoffe, die für einen regelmäßigen Verzehr sprechen. Das Muskelwachstum-fördernde Nitrat, Vitamin C, Kalium, Kalzium, Magnesium und sogar Eiweiß verleihen dem grünen Gemüse das Potential zu einem regelmäßigen Gast am Mittagsteller zu werden.

©pixabay

Tiefgefroren oder frisch?

Bei der Entscheidung für tiefgefrorenen oder frischen Spinat würden wohl die meisten dem frischen den Vorzug geben. Tatsächlich ist es aber so, dass in tiefgefrorenem Spinat mehr Vitamine enthalten sind, als in frischem. Das liegt daran, dass der Spinat gleich nach dem Ernten bei – 30 Grad schockgefroren wird und so der Vitaminverlust, der bei frischem Spinat stündlich erfolgt, beinahe gestoppt wird. Außerdem ist natürlich frischer Spinat nur zwei bis fünf Tage, Tiefkühlspinat aber monatelang haltbar.

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