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26. April 2019
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Traditions-Bäckerei Blutaumüller erneut insolvent

Die Bäckerei Blutaumüller in der Gumpendorferstraße/Ecke Joanellistraße ist insolvent. ©Julia Schachinger/Gastro-News

Das Schicksal der Traditionsbäckerei steht unter keinem guten Stern: Eine der letzten Handwerksbetriebe Wien hat erneut seine Pforten geschlossen. Nachdem das Unternehmen unter Rudolf Blutaumüller bereits 2015 Insolvenz anmelden musste, ist der neue Inhaber Martinaj Adem nun ebenfalls in Konkurs gegangen.

Anfang 2018 hatte Bäckermeister Martinaj Adem die Bäckerei Blutaumüller in der Gumpendorfer Straße 45 mit großen Plänen übernommen. Über vier Generationen hinweg war die renommierte Bäckerei ein Familienbetrieb gewesen und für ihre handgemachten, traditionellen Mehlspeisen und Torten bei

Ein trostloses Bild gibt die seit 2015 geschlossene Filiale in der Joanellistraße ab.

Feinschmeckern beliebt. Mit zahlreichen Standorten in der Herrengasse, Erdberg- oder Hütteldorferstraße gehörten die Filialen von Rudolf Blutaumüller zu einer der bekanntesten Betriebe in Wien. 2015 meldete er schließlich Konkurs an und damit schien eine der letzten Handwerksbetriebe Wiens auszusterben. Martinaj Adem wollte die Filiale in der Gumpendorferstraße aber weiter führen, im Sinne seiner eigenen hohen Qualitätsstandards, die auch jenen Rudolf Blutaumüllers entsprachen: Alle Produkte sollten von Hand gebacken sein, ohne jegliche Backtreibmittel oder vorgefertigten Teig. Auch ein Gespür für Nachhaltigkeit und Nächstenliebe bewies Martinaj Adem: übrig gebliebene Lebensmittel sollten gespendet werden.

Fast alle Blutaumüller-Filialen sind bereits anderen Bäckereien gewichen, wie hier in der Erdbergstraße. ©jsGN

Eine umfangreiche Renovierung und Modernisierung sollte das Lokal Ecke Gumpendorfer/Joanelli-Straße zudem wettbewerbsfähiger machen. Nicht nur der hervorragende Geschmack, sondern auch der angemessene Preis und Kombi-Angebote aus Kaffee und Mehlspeisen begeisterten die Gäste. Mit Öffnungszeiten von 6:00 bis 18:30 war das Lokal die ideale Anlaufstelle für Erwerbstätige und Schüler. Das angeschlossene Café lud zum Verweilen ein. Zudem wurde die Angebotspalette des Cafés um Catering sowie um und einen Lieferservice erweitert. Letztendlich musste Martinaj aber trotzdem Insolvenz anmelden.

Eine Ursache sowie auch die Anzahl der betroffenen Gläubiger stehen noch nicht fest. Derzeit wurde noch kein Antrag auf Sanierung eingebracht. Die Zukunft der Bäckerei ist unklar.

Aktuelle Insolvenzen finden Sie im Überblick:

Kürzlich musste das In-Lokal Le-Troquet Konkurs anmelden, ein Sanierungsplan ist in Arbeit.

Das Adlerbräu zum Weinviertel im 10. Wiener Bezirk ist ebenfalls insolvent.

Auch das Restaurant NIKITA musste in den vergangenen Wochen Konkurs anmelden.

Warum der Inhaber des italienische Restaurant La Pergola um die Weiterführung seines Lokals kämpft und wie er in die Zahlungsunfähigkeit gerutscht ist, lesen Sie hier.

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