23. Februar 2020
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Mjam & Foodora-CEO Artur Schreiber im Interview

CEO Artur Schreiber © GEPA pictures/Christian Walgram

Die Delivery Hero Austria hat seit letztem Jahr einen neuen operativen Geschäftsführer, nämlich den 32-Jährigen Artur Schreiber. Mit den Marken Mjam und Foodora zählt das Unternehmen zu den wichtigsten Zustelldiensten Österreichs. GastroNews hat nachgefragt, was die zukünftigen Pläne des Unternehmens sind und wie sich diese speziell auf Wien auswirken werden.

Extremsportler Christoph Strasser und CEO Artur Schreiber © GEPA pictures/Christian Walgram

Artur Schreiber folgte Michael Hagenau, der nun die Geschicke in Deutschland leitet. Für Schreiber findet sein persönlicher Weg damit vorerst einen Höhepunkt, der vor zwei Jahren bei Delivery Hero begonnen hat und auf dem er als „Head of Sales und Business Development“ maßgeblich an der Einführung des Fahrradkurierservice in Österreich beigetragen hat.
Nun ist der gebürtige Berliner der neue operative Geschäftsführer und soll den eingeschlagenen Weg bei Mjam und Foodora weiterführen.

Im Interview erklärt Schreiber welchen Weg man in naher Zukunft gehen möchte, wie man mit dem aktuell Thema der Nachhaltigkeit bei Verpackungen umgeht und wie auf den Fortschritten im Bereich der gehobenen Gastronomie aufgebaut werden soll:

Sind Änderung in der Unternehmensstrategie geplant?
Unsere Strategien sind langfristig angesetzt. Wir wollen uns am Lieferservice-Markt weiter etablieren und an der Spitze bleiben.

Wie soll sich Mjam verbessern? Wie Foodora? Sollen die beiden enger verwoben, oder klarer abgetrennt werden in naher Zukunft?
Durch den Lieferdienst von Foodora haben wir hier eine Stärke, die wir auch zunehmend für die Online-Bestellplattform Mjam einsetzen. Wie in den Landeshauptstädten Graz, Innsbruck und Salzburg, wo wir seit dem Vorjahr eigene Mjam-Fahrradkurierflotten betreiben. Bei Mjam werden wir, wie auch in der Vergangenheit, das Angebot an Küchenrichtungen und neuen Partnerrestaurants laufend erweitern. Derzeit haben wir auf dieser Plattform über 1.900 Restaurants in ganz Österreich.

Gibt es Pläne die Kooperationen auf die gehobenere Gastronomie auszuweiten?
Das sind schon seit länger Zeit keine Pläne mehr sondern Realität! Wir arbeiten zum Beispiel in Wien mit immer mehr Restaurants der gehobenen Gastronomie zusammen. So liefern wir zum Beispiel vom Lugeck oder Joma von der Figlmüller Gruppe, vom Regina Margherita, Neni, Rinderwahn, von der ON China Bar oder vom IKO Kitchen & Bar am Hauptbahnhof Gerichte zu unseren Kunden. Das zeigt wie sich auch unser Angebot entwickelt hat: von der 5 Euro Pizza hin zu gehobenen, modernen und auch traditionellen Restaurants!

© Mjam

Was sind die Ziele für das Jahr 2019?
Das ist ganz klar die Etablierung der Marktführerschaft! Ein großes Ziel ist es auch, unsere Kunden zu neuen Bestellsituationen zu animieren. Man muss nicht nur abends alleine oder mit Freunden zu Hause sitzen und Pizza ordern. Warum nicht hochpreisiges Sushi im Zuge eines Dates bestellen? Oder in der Mittagspause, wo viele nicht die Zeit für langes Mittagessen haben, etwas ins Büro liefern zu lassen? Wie auch gemeinsam mit der Familie zu schlemmen oder einfach nur von im Sommer in einen Park was leckeres zu bestellen?

Abseits der allgemeinen Pläne, gibt es auch spezielle Pläne für Wien?
Die großen Key Accounts, wie McDonalds, Burger King, Vapiano, Subway oder Nordsee, sind wichtige Kunden für uns. Wir sind die einzigen auf dem Markt, die Gerichte von all diesen Restaurants in ganz Wien flächendeckend zustellen. Zudem werden wir für große Systemgastronomen immer relevanter und immer mehr Lieferküchen entdecken dieses Geschäftsfeld, wo sie mit uns kooperieren. Für Wien wird zudem konkret, dass wir das Service von Foodora immer intensiver auch für Mjam nutzen.

Gibt es Pläne für die Nachhaltigkeit der Verpackungen, Stichwort Plastik?
Das ist ein langfristiges Thema im Bereich der Corporate Social Responsibility. Unsere Muttergesellschaft Delivery Hero arbeitet intensiv an dieser Thematik und Österreich soll durch die internationale Stärke des Konzerns profitieren. Wir wollen unseren Restaurantpartnern langfristig alternative Verpackungsmöglichkeiten anbieten. Sobald wir gute Systeme haben, werden wir sie auch über unseren Webshop, den wir seit dem Vorjahr betreiben und wo unter anderem Verpackungsmaterialien zu extrem günstigen Preisen bestellt werden können.

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