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22. September 2018
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Gastronomiemarketing: Wie wichtig ist ein USP?

(c) iStock

Culinarius (Wien) Ein USP (unique selling proposition), zu deutsch „Alleinstellungsmerkmal“, bezeichnet jenes Merkmal, jene Eigenschaft, die ihr gastronomisches Konzept vom Mitbewerb unterscheidet bzw. es von anderen Gastronomiebetrieben abhebt. Einen erkennbaren USP zu haben zählt somit zu den Erfolgsfaktoren in der Gastronomie. Gerade Betriebe die nicht in Hochfrequenzlagen angesiedelt sind brauchen ein Alleinstellungsmerkmal um Gäste zum Lokalbesuch zu bewegen.

Wie definiert man einen USP?

Sollten sie sich gerade dazu entschieden haben ein Lokal zu eröffnen, kommt man um eine Marktanalyse nicht herum. Prüfen sie ihre Idee, ihr Konzept, hinsichtlich Alleinstellung am Markt. Was unterscheidet mich von anderen Betrieben? Gibt es bereits ein ähnliches Konzept? Ist meine Idee einzigartig bzw. mit „was“ sollen mich meine Gäste assoziieren? Dabei muss es sich nicht zwangsweise um ein bestimmtes Produkt handeln, auch besondere Dienstleistungen, eine überdurchschnittliche Speisenqualität, oder ein außergewöhnliches Lokaldesign können einen USP darstellen. Ziel soll sein, dass Gäste ihren Betrieb automatisch mit der einen „Besonderheit“ in Verbindung bringen.

Der USP sollte sich in der Werbebotschaft wiederfinden, Einzigartigkeit vermitteln und somit Interesse wecken. Für nähere Informationen zum Aufbau eines Marketingkonzepts empfehle ich ihnen folgenden Artikel: Strategisches und taktisches Gastronomiemarketing.

In Wien finden sich einige Beispiele einer erfolgreichen gastronomischen USP Vermarktung. Denken sie beispielsweise nur an den Tafelspitz. Ich bin mir sicher, dass den meisten Lesern der Name Plachutta sofort ins Gedächtnis gerufen wird, obwohl in den Betrieben der Familie Plachutta weit mehr als nur Tafelspitz angeboten wird. Ein Beispiel perfekter USP Vermarktung.

Die strategische Bedeutung des USP

Die Erarbeitung von einem Alleinstellungsmerkmal soll aber nicht nur Jungunternehmer beschäftigen, auch bereits etablierte Gastronomieunternehmen sollten sich regelmäßig mit der USP Thematik beschäftigen und sich die Fragen stellen, ob das ursprüngliche Alleinstellungsmerkmal noch gegeben ist, eventuell erweitert werden muss, oder es einer kompletten Neuüberarbeitung bedarf. Ein anfängliches Alleinstellungsmerkmal wird, sollten sie mit ihrem Konzept erfolgreich sein, schnell kopiert werden. Der Mitbewerb wird das Potential erkennen, neue Lokale mit einem ähnlichen USP werden eröffnen und schon hat ihr Alleinstellungsmerkmal nicht mehr die anfängliche Stärke. Ergänzen sie ihr Angebot um spezielle Produkte oder bestimmte Dienstleistungen, beachten sie aber dabei, dass sie ihren ursprünglichen USP nicht verwässern. Am besten lässt sich das an Hand eines Beispiels erklären:

Wenn sie ein italienisches Gastronomiekonzept mit einem zusätzlichen Angebot an asiatischen Gerichten erweitern, stiftet dies vermutlich mehr Verwirrung als Erfolg, wohingegen beispielsweise eine Ergänzung des Angebots um Wiens größte Auswahl an italienischen Schaumweinen durchaus Sinn machen würde und ihren ursprünglichen USP erweitert. Sie verschaffen sich wieder ein Alleinstellungsmerkmal am Markt mit dem sie marketingtechnisch arbeiten können.

Man sieht, erfolgreiches Bestehen in der Gastronomie bedarf laufender Kontrolle und Überarbeitung des Konzepts. Ich freue mich sie dabei unterstützen zu dürfen.

Mag. Andreas Lindorfer ist geschäftsführender Gesellschafter  der  Culinarius Gastronomiebeteiligungs GmbH i.G. und beschäftigt sich seit Jahren mit Themen rund um die Gastronomie. Culinarius bietet mit einem Media for Equity bzw. Consulting for Equity Programm (Bezahlung durch Firmenanteile) eine innovative Möglichkeit für Unternehmer und Startups, denen es an finanziellen Ressourcen mangelt, professionelle Beratung und Werbung in Anspruch zu nehmen.

E-Mails an: office@culinarius.restaurant

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