Online magazin für genuss und gastronomie
25. Mai 2019
GastroNews Logo

Online magazin für genuss und gastronomie

Gastro News

Onlinemagazin

Essen & Trinken Lifestyle Meinung Videos Genuss Restaurant News Business Gastro News CLUB

Kulinarische Vorteilswelt

Couponing Gewinnspiele Shopping deals Kostproben Genusstipps Gastro News Lokalfuehrer

Top 500 Restaurants Wiens

Top 500 Ranking Mittagessen Küchenstil Bezirke Grätzel Anlässe Eventlocations Gastro News Jobs

Gastro & Hotel Jobbörse

Jobangebote Betriebe Login Bewerber Login Firmen Job schalten Amex 2-for-1

Genussportal

Newsticker

Neue Studie: Süßkartoffeln als Appetitzügler und Schlankheitsmacher

Fotocredit: iStock

Protein aus Süßkartoffeln hält Mäuse dünn. Auch das bei der Verarbeitung entstehende Abwasser ist kostbar.

Wien/Tsukuba (Culinarius/pte) Seit einiger Zeit wird die Süßkartoffel in ernährungsbewussten Kreisen sehr verehrt: Sie enthält viel Beta-Carotin, Vitamin C, Vitamin E und Kalium und soll sogar länger satt machen als normale Kartoffeln. Aber anscheinend ist nicht nur das Gemüse an sich kostbar. Auch das Abwasser, das bei seiner Verarbeitung entsteht, scheint positive Effekte auf den Körper zu haben. Die dort enthaltenen Süßkartoffelpeptide machen nämlich laut einer Studie der National Agriculture and Food Research Organization schlank.

Das Team von Koji Ishiguro verabreichte Mäusen eine sehr fettreiche Diät – einige davon bekamen zusätzlich aber auch das Süßkartoffelpeptid, das im stärkehaltigen Kochwasser des Gemüses zurückbleibt, ins Futter gemischt. Nach 28 Tagen wurden die Mäuse gewogen sowie ihre Leber und ihr Fettgewebe vermessen.

Appetit wird reduziert

Die Mäuse, die das Süßkartoffelpeptid gefressen hatten, waren nicht nur schlanker und hatten eine kleinere Leber, sie verfügten auch über einen geringeren Wert an Cholesterol und Triglyceriden im Blut. Dafür waren jene Hormone, die Appetit und Fettstoffwechsel kontrollieren, in größeren Mengen vorhanden.

„Wir waren überrascht, dass das Süßkartoffelpeptid die Anzahl an Fettmolekülen in den Mäusen reduziert hat und dass es scheinbar an der Kontrolle der Moleküle, die den Appetit zügeln, beteiligt ist“, kommentiert Ishiguro. „Diese Ergebnisse sind sehr vielversprechend und zeigen neue Möglichkeiten auf, um dieses Abwasser zu verwenden statt es einfach zu entsorgen.“

Sind Sie auf Facebook? – Jetzt Fan von gastronews.wien werden!

Kommentar hinterlassen

Blogheim.at Logo