03. Juni 2020
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1,76 Millionen Euro Schulden: Restaurant „Liechtenstein42“ ist pleite!

Die Spielplatz 1090 Gastro BetriebsgmbH ist insolvent: Laut AKV Europa wurde ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt

Wien (Culinarius) – Große Hoffnung lag Anfang 2013 auf dem damals neuen Restaurant „Liechtenstein42“ im 9. Wiener Gemeindebezirk, an dem auch Winzer Leo Hillinger beteiligt ist – so wurden insgesamt 1,8 Millionen Euro in die Sanierung und Umgestaltung investiert, um dem Konzept des berühmten Szenelokals „Rochus“ im dritten Bezirk möglichst nahe zu kommen. Doch die „gemütliche Wohnzimmeratmosphäre“ mit „zahlreichen kulinarischen Highlights der heimischen und internationalen Küche“ konnte die Gäste auf Dauer nicht überzeugen: Die anfänglich hohen Umsätze konnten nicht gehalten werden, woraufhin gesetzte Maßnahmen zur Kostensenkung zu einer Veränderung des ursprünglichen „Rochus-Konzeptes“ führten und es in weiterer Folge zu einem erneuten Einbruch des Umsatzes kam.

1,76 Millionen Euro Schulden
Die Betreiberfirma Spielplatz 1090 Gastro BetriebsgmbH kann laut den Gläubigerschutzverbänden AKV ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen nun nicht mehr nachkommen und hat deshalb Antrag auf Insolvenzverfahren beim Handelsgericht Wien gestellt. 1,76 Millionen Euro Schulden, so lautet das Endprodukt des anfangs so ambitionierten Restaurants. 72 Gläubiger sind derzeit von der Insolvenz betroffen. Wie es auf AKV Europa geschrieben steht, wird die aktuelle Vermögenssituation der Schuldnerin jedoch erst im Zuge des gegenständlichen Verfahrens zu eruieren sein.

Prognose
Vorübergehend soll das „Liechtenstein42“ mit zuletzt 18 MitarbeiterInnen über den Sommer geschlossen werden, um der Antragstellerin Zeit zu geben, Gespräche mit potentiellen Partnern über ein neues Konzept zu führen. „Laut eigenen Angaben soll als Übergangslösung eine Verpachtung des Betriebes zu Abdeckung der laufenden Kosten erfolgen um das Sanierungsverfahren in dieser Zeit durchzuführen“, heißt es weiter. Der Sanierungsplan sieht für die Gläubiger eine Quote von 20% zahlbar innerhalb von 2 Jahren ab Annahme des Sanierungsplanvorschlages vor.

Fotocredit: Shutterstock

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