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18. December 2018
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Privatbrauerei Zwettl festigt Erfolg

Zwettl/Wien (Culinarius)
– Leichtes Wachstum bei Umsatz und Ausstoß im Jahr 2015
– Gesundes Verhältnis zwischen Handels- und Gastronomieabsätzen
– Kreativität und Regionalität führen weiterhin zum Erfolg
– Wachstum durch traditionelle Biere sowie Bierspezialitäten aus Weitra und alkoholfreies Luftikus
– Das Jahr 2016: Neue Produkte und insgesamt 6,1 Mio. Euro Investment in die Bierwerkstatt Weitra sowie das Hotel Schwarz Alm

Die Privatbrauerei Zwettl und die Bierwerkstatt Weitra präsentieren die Erfolgsbilanz 2015: Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz um 0,85 Prozent auf 23,6 Millionen Euro. Als Wachstumsmotor erwiesen sich vor allem traditionelle, aber auch handwerklich gefertigte Biere sowie limitierte Spezialitäten für „den besonderen Genuss“. Karl Schwarz, Brauerei-Chef und Inhaber des Waldviertler Vorzeigeunternehmens, freut sich über einen Ausstoß von 188.500 Hektolitern Bier (+ 0,27 %) sowie „die Lust der Konsumenten und der Gastronomen“ auf seine Biere. Die im Familieneigentum befindliche Privatbrauerei Zwettl ist vorrangig im Osten Österreichs tätig und erwirtschaftet ihren Umsatz zu gleichen Teilen im Lebensmittelhandel und in der Gastronomie. „Das Unternehmen steht mit diesen Absatzkanälen auf zwei gesunden Beinen, der Ausbau des Gastronomie-Geschäftes sowie der Vertrieb von alkoholfreien Getränken wirken sich positiv aus“, erklärt Schwarz. Er sei „froh darüber, diese Unternehmensausrichtung in den letzten Jahren vorangetrieben zu haben.“ Damit sei der Wegfall von Zielpunkt als Absatzkanal „nicht dramatisch.“ Dank der Innovationskraft der Brauerei, des frühzeitigen Erkennens von Trends und laufender Investitionen wächst das Unternehmen in einem stagnierenden Markt. „Dem anhaltenden Trend zu Spezial-Bieren wurden und werden wir laufend gerecht“, freut sich Karl Schwarz. Die zum Unternehmensverbund gehörende Bierwerkstatt Weitra wird heuer mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 450.000 Euro „fit für die Zukunft“ gemacht. Der Region Waldviertel ist das Unternehmen auch durch das im Familienbesitz befindliche Hotel „Schwarz Alm“ verbunden: Die Brauerfamilie investiert 5,6 Millionen Euro in den Umbau sowie in die Erweiterung der Betten-Kapazitäten des Hotels. Ziel ist es, noch mehr Gästen das Waldviertel schmackhaft zu machen.
2015 bot Zwettler ein „Innovations-Feuerwerk“
Die Privatbrauerei bewies im Vorjahr einmal mehr, dass sie den Ruf der „KreativbierSchmiede“ zurecht trägt. Zwettler lancierte fünf bierige Innovationen – einige davon streng limitiert. Nach dem alkoholfreien „Zwettler Luftikus“ – welches sich bereits im ersten Jahr einen Fixplatz in den Supermarkt-Regalen gesichert hat – erfreu(t)en sich Bier-Liebhaber an den Craft-Bieren „Zwettler singlemalt oaked“, dem holzfassgereiften Spezial-Starkbier „Zwettler AbraKaDabra“ und dem Indian Pale Ale „Zwettler Sanjana“.
Zum Jahresende brachten die Traditionsbrauer Genießer mit dem Spezial-Starkbier „Zwettler Knockin´on heavens door“ dem „bierigen“ Himmel sehr nah. „Wir nehmen uns die Freiheit heraus, extravagante Biere zu bringen und verwöhnen damit die stetig wachsende Gemeinschaft der Bierliebhaber“, so Karl Schwarz.
Die Stunde der kreativen Brauer Die verwendeten Zutaten Brauwasser, Braumalz und Hopfen so zu interpretieren und zu veredeln, dass außergewöhnliche Geschmackserlebnisse entstehen, betrachtet Schwarz als „extrem spannende und lustvolle Aufgabe“, der nur besonders kreative Brauereien nachkommen können. „Auch wenn derzeit das Thema Craft-Bier in aller Munde ist – für uns als mittelständische, privat geführte Brauerei sind handwerklich gefertigte Produkte aus besten Zutaten mit dem gewissen Etwas Pflicht und nicht Kür“, erklärt Karl Schwarz sein Animo. Die auch in Österreich seit einigen Jahren hochaktive Craft-Bier-Bewegung „befeuert“ laut Schwarz den Markt und sorgt dafür, dass sich neue Zielgruppen dem Thema Bier zuwenden.
Glasweiser Genuss: „Bier-Genuss wurde salonfähig“
Dass das Interesse am Thema Bier und außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen groß ist, belegen Veranstaltungen, Publikationen und neue Lokale, die sich vorrangig dem Thema Bier widmen. „Dank der Vielzahl an außergewöhnlichen Produkten, der neu entdeckten Liebe zu regionalen Rohstoffen und dem Engagement von innovativen Braumeistern, ist Bier in aller Munde“, freut sich Karl Schwarz. Davon profitieren auch „Klassiker im Sortiment“, betont Schwarz. In seinem Fall ist es das „Zwettler Export Lager“, welches als stärkstes Produkt innerhalb der Zwettler-Palette im Vorjahr um über drei Prozent zulegen konnte.
Bier erobert gehobene Gastronomie
Bier ist das alkoholische Lieblingsgetränk(1) der Österreicher. Auch, und gerade in der gehobenen Gastronomie, ist Bier zwischenzeitig „auf Augenhöhe mit Wein“ und wird gerne als Speisenbegleiter empfohlen und konsumiert. Immer mehr Gastronomen lassen sich oder ihre Mitarbeiter zu Bierkennern ausbilden, um Gäste entsprechend beraten zu können. Zwettler konnte dank seiner Produktvielfalt, der Qualität und der laufenden Innovationen auch 2015 wieder neue Top-Wirte von sich überzeugen. So trinkt man bei Martin und Werner Pichlmaier „Zum Herkner“ im 17. Bezirk genauso wie auch im „Herbeck“ in Wien 18 und der neu eröffneten „Chinabar an der Wien“ in Margareten „Zwettler“.
Bierwerkstatt Weitra: Wachstum durch verstärkte Nachfrage in Wien
Die Brauwerkstatt im äußersten Norden Niederösterreichs, deren Credo „Handwerk hat goldenen Boden“ lautet, schreibt Erfolgsgeschichte. 2015 wuchs der Ausstoß um 6,3 % auf 14.300 Hektoliter an. Speziell in der Bundeshauptstadt konnte die Bierwerkstatt zulegen: So wurden alleine in Wien 1,2 Millionen Seidel Weitraer getrunken – das ist ein Absatzplus von außergewöhnlichen 16 Prozent! In Weitra werden zwei sehr erfolgreiche Produkte gebraut, die sich dank des weichen Wassers aus der Böhmischen Masse, sorgfältig ausgewählter Braugerste, erlesener Hopfensorten und traditioneller Reifungsverfahren durch harmonische Milde auszeichnen. So verwundert es nicht, dass „Weitra Helles“ der „Wachstums-Kaiser 2015“ mit einem Absatzplus von 9,12 % ist. Auch die hauseigene BioSpezialität „Hadmar – das BIO-Bier“ wächst kontinuierlich im einstelligen Bereich.
Im Trend: FRUCADE legt über 20 % zu, Mehrweg-Verpackungen als Gebot der Stunde
Ganz im Sinne der gelebten Nachhaltigkeit sind neun von zehn verkauften Zwettler Flaschen Mehrweg-Gebinde. Auch alkoholfreie Erfrischungen boomten im Vorjahr. Die seit 2014 bei Zwettler in Lizenz abgefüllte Kultmarke FRUCADE wuchs 2015 mengenmäßig um nahezu ein Viertel.
1 Quelle: Studie des Brauereifachverbandes; http://bierserver.at/cm4/news-medien/presseaussendungen/162011/122-122.html

Regional ist optimal
Zwettler und Weitra-Bräu sind als Arbeitgeber, Innovations-Motor und Markenprodukte aus dem Waldviertel nicht wegzudenken. Die Verbundenheit des Unternehmens zu seinen Wurzeln spiegelt sich in den verwendeten Rohstoffen, zahlreichen Partnerschaften mit u.a. dem Musikfestival Grafenegg, dem Gourmetfestival in der Wachau, der Niederösterreichischen Wirtshauskultur sowie im Absatz wider. So werden nahezu 80 Prozent des Gesamtausstoßes von Zwettler in Niederösterreich abgesetzt. Zweitstärkster Absatzmarkt ist Wien und hier vor allem die Gastronomie.

So wird 2016: Eine Limonade aus dem Waldviertel, praktische Gebindeformen sowie Investitionen in die Bierwerkstatt Weitra und die Schwarz Alm
Kleiner ist feiner: An Einkaufsverhalten angepasste Verpackungsgröße bei Zwettler Export Lager Im städtischen Bereich unterscheiden sich Einkaufsverhalten und Mobilität von jenem am Land: Kleinere Verpackungsgrößen lassen sich perfekt zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln transportieren. Dementsprechend ist das beliebte „Zwettler Export Lager“ in der umweltschonenden Mehrweg-Glasflasche 0,5 Liter ab März auch im praktischen 6erKartonträger erhältlich.
KORL – Limonade aus dem Hause Zwettler
Bei Zwettler wächst der Markt für alkoholfreie Getränke wie Limonaden und alkoholfreies Bier dynamisch. Konsumenten erfreuen sich an der neuen Vielfalt – Regionalität ist auch hier ein bedeutendes Kriterium. Unter dem Namen „KORL“ – die Abkürzung steht für KolaOrangen-Limonade – lanciert Zwettler in Niederösterreich eine neue Limonade in der regionalen Gastronomie, bei Veranstaltungen sowie punktuell im Lebensmittelhandel. „Wir gehen von 200.000 verkauften 0,5 Liter Mehrweg-Flaschen im ersten Jahr aus“, so Karl Schwarz.
CULTURBrauer bringen zwei Spezialitäten-Boxen Auch die gelebte Partnerschaft der neun heimischen Privatbrauer wird fortgesetzt: Die CULTURBrauer bringen zweimal jährlich in einer gemeinsamen Verpackung Bierspezialitäten aus dem ganzen Land in die heimischen Supermarktregale. „Regionalität ist aktueller denn je – Konsumenten wollen die Herkunft ihrer Biere nachvollziehen können“, erklärt Schwarz.

Bierwerkstatt Weitra wird durch 450.000 Euro Investment „fit für die Zukunft“
Die stetig steigende Nachfrage nach Produkten aus der Bierwerkstatt Weitra ermöglicht ein Investment von fast einer halben Million Euro in neue Produktionsanlagen. „Um den Markt mit hochqualitativen, handwerklich gefertigten Bieren aus Weitra bedienen zu können, adaptieren wir zahlreiche Anlagen“, so der Brauerei-Chef. Das Geld fließt zum überwiegenden Teil in das Sudhaus der Bierwerkstatt Weitra.
Waldviertler Leitbetrieb Schwarz Alm wird umgebaut: Im 4-Sterne-Hotel bleibt „kein Stein auf dem anderen“
Im Familienbesitz befindet sich auch das mit vier Sternen geführte Genuss- und Wellnesshotel Schwarz Alm. Das Hotel ist bekannt für seine Waldviertler Gastlichkeit, seine Ruhelage und den Wellness- und Spa-Bereich. „Wir investieren 5,6 Millionen Euro in die komplette Neuausrichtung des Hotels“, erklärt Schwarz. Zurzeit werden alle bestehenden Räumlichkeiten völlig neu gestaltet, 18 Premium-Zimmer sowie ein Indoorpool errichtet. Das Hotel feiert im Mai seine Neueröffnung. Für Schwarz ist die Investition ein klares Bekenntnis zur Region. Das erweiterte Angebot im Hotel soll sowohl Seminargäste als auch Individualgäste für das Waldviertel begeistern.

Fotocredit: Shutterstock

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