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10. Oktober 2014 ist Welt-Ei-Tag

Wien (OTS) – Knapp 6 Mio. Legehennen werden in Österreich gehalten und damit 80% der heimischen Eiernachfrage gedeckt. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt sehr konstant bei rund 235 Eiern. In der Gastronomie und in der Verarbeitung macht sich derzeit ein starkes Preisbewusstsein bemerkbar. Dies teilt die AMA Marketing anlässlich des Welt-Ei-Tages, der am 10.10.2014 gefeiert wird, mit.

Rund 700 Mio. Frischeier im Wert von EUR 173 Mio. wandern in Österreich über die Ladentische. Etwa 80% dieser Eier werden im Lebensmitteleinzelhandel gekauft, der Rest auf Märkten, ab Hof oder direkt durch Zustellung vom Bauern.

Bei den Haltungsformen nimmt mengenmäßig die Bodenhaltung mit 68% den Löwenanteil ein, 21% entfallen auf Freilandhaltung, knapp 11% der Hennen werden in Biobetrieben betreut. Bei wenigen Produktgruppen liegt der Bioanteil im Lebensmittelhandel so hoch wie bei Eiern.

Ein Bioei kostet im heimischen Handel im Mittel 40 Cent pro Stück. Der Durchschnittspreis für ein Ei aus konventioneller Freilandhaltung beträgt 34 Cent, für Bodenhaltungsware werden 22 Cent gezahlt.

Ein eindeutiger Trend zum Konsumpatriotismus zeigt sich auch in der Gastronomie. Nahezu alle Frischeier, die im Gastro-Großhandel gekauft werden, stammen aus Österreich. Der Preis dürfte für die Gastwirte eine große Rolle spielen, denn die günstigeren Eier aus Bodenhaltung weisen mit knapp 90% den höchsten Anteil bei den Haltungsformen aus. Der Bioanteil beträgt im Gastro-Großhandel 3% -Tendenz steigend. Käfigeier sind in diesem Bereich so gut wie verschwunden.

Seit einem Jahr sorgt die Österreichische Eierdatenbank für noch mehr Nachvollziehbarkeit und Transparenz bis hin zum Konsumenten. Alle Eier mit dem AMA-Gütesiegel oder der Auslobung „Tierschutz geprüft“ werden in diese europaweit einzigartige Datenbank gemeldet und damit die Warenströme tagesaktuell dokumentiert. „Damit haben wir sozusagen das ‚gläserne Ei‘ geschaffen“, erklärt Rudolf Stückler, AMA-Marketingmanager für Ei und Geflügel.

In Österreich darf kein Frischei im AMA-Gütesiegel-Programm den Bauernhof ohne Stempelung verlassen. Diese Einzelei-Kennzeichnung fasst die Information über Herkunftsland, Haltungsform und Legehennenbetrieb zusammen. Sämtliche Wege zwischen Landwirt, Packstelle und Handel werden von Lieferscheinen mit allen relevanten Angaben begleitet. Die Konsumenten können selbst nachprüfen, woher das eingekaufte Ei stammt. Unter www.eierdatenbank.at wurde der „Quick-Egg-Check“ installiert. Nach Eingabe der Kennzeichnung am Ei erhalten interessierte Verbraucher Auskünfte über den Legehennenbetrieb und die Haltungsform der Tiere.

Fotocredit: pixabay

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