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20. Juni 2019
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Straß gewinnt Floh Wein-Cup 2010

(Weinserver) Der fünfte Floh Wein-Cup ist entschieden: Österreichs sportlichster Weinpreis geht an die Straßer Hotspurs. Zum Triumph führten vier ebenso hochdramatische wie delikate Achtelfinali und ein ebensolcher Finalabend.

Nach vier Achtelfinali und dem Floh Wein-Europacup fand im Langenlebarner Stadion, auch bekannt als Gastwirtschaft Floh, der Abschluss der fünften Floh Wein-Cup-Saison statt: das große Finale. Um den Floh Wein-Cup-Sieg spielten wie jedes Jahr die vier Gewinner der Vorrunden – diesmal Bisamberg United, Wacker Großriedenthal, Blau-Weiß Oggau und die Straßer Hotspurs. Den Sieg trug das Winzerteam aus Straß davon. „Ein verdienter Sieger“, analysiert Chefanalytiker Pepperl Flohaska. „Straß hat mit riskantem und offensivem Spiel gepunktet und vor allem im Hauptgang großen Mut bewiesen.“ Im Rotwein-Gang schickten die Straßer nämlich als einziges Team einen Weißen ins Spiel und holten damit die vorentscheidenden Punkte. „Ein derartiger Angriff zeugt von hoher Offensivkraft und großem taktischen Geschick.“

Anpfiff: Straß setzt klares Zeichen

Zu Kalbskopf-Crostini mit Schaffrischkäse brillierten die Straßer Hotspurs schon im ersten Gang. Mit 286 Punkten gelang den Niederösterreichern mit Martin Arndorfers 2008 Grüner Veltliner „Die Leidenschaft“ der erste Treffer des Abends. Ein knapper Sieg: Großriedenthals 2009 Sauvignon Blanc von Karl Schuster lag nur vier Punkte dahinter.

Wacker Großriedenthal gleicht aus

Doch dann der Konter der Niederösterreicher: Zu Huchen und Radieschen-Ruccola-Gemüse holte der 2009 Grüne Veltliner von Josef Bauer 312 Punkte für Wacker Großriedenthal. Fruchtig und erst seit drei Wochen in der Flasche – ein toller Erfolg für diesen so jungen Spieler.

Und dann: der alles entscheidende Hauptgang

Dramatik dann im Hauptgang: drei Rote gegen einen Weißen. Bisamberg United schickte seinen 2007 Zweigelt Reserve von Josef Deutsch aufs Feld und sicherte seinem Team mit 283 Punkten den Rundensieg. Dennoch sollte es die alles entscheidende Szene für die Straßer Hotspurs sein: Denn mit ihrem riskanten Entschluss, als einzige Mannschaft einen Weißwein in diese rote Runde zu schicken, machten die Straßer alles richtig. Der 2007 Grauburgunder Hasel von Michaela Haas verfehlte mit 275 Punkten den Rundensieg nur knapp – fällte aber die Vorentscheidung für den Gesamtsieg.

Oggau gibt zum Schluss nochmal alles

Blau-Weiß Oggau zeigte in der letzten Runde zu Griesknödel und Pastinaken Caramel nochmal alles, was es an Spielkunst zu bieten hat, und schickte seine große Hoffnung, den 2005 TBA von Christian Rainprecht, auf den Rasen. In den Kampf um den Gesamtsieg konnten die bereits zurückliegenden Burgenländer damit aber nicht mehr eingreifen.

Straß gewinnt

Nach akribischer Auszählung der Stimmen durch Starschiedsrichter Giuseppe Flohlina dann die Bekanntgabe des Endergebnisses: die Straßer Hotspurs haben den fünften Floh Wein-Cup für sich entschieden. Im überkochenden Stadion durfte sich Teamkapitän Hans Topf ausgiebig feiern lassen. Und verkündete: „Heute hätte jede Mannschaft gewinnen können. Dass wir gewonnen haben, macht mich aber nicht traurig.“ Sein Resümee: „Den Floh Wein-Cup zu gewinnen ist schön. Aber eigentlich war heute Abend jeder Anwesende ein Gewinner – die Mannschaften, die Fans und jeder einzelne Gast!“

Das Floh Wein-Cup-Finale in Kürze:

• Wer spielte: Bisamberg United (Kapitän Roman Josef Pfaffl jun.), Blau-Weiß Oggau (Kapitän Eduard Tscheppe), Straßer Hotspurs (Kapitän Hans Topf) und Wacker Großriedenthal (Kapitän Karl Diwald jun.)

• Was geschah: Die Siegerteams der vier Achtelfinali kämpften beim Floh Wein-Cup-Finale 2010 im Stadion von Langenlebarn um den     flohischen Pokal. Zu jedem Gang durfte das Publikum dabei die Weine der Teams blindverkosten – und musste dann den besten, zweit-, dritt- und viertbesten bestimmen. Die Punkte wurden zusammengezählt und bestimmten schlussendlich den Sieger des Abends.

• Wo wurde gespielt: im Stadion von Langenlebarn, außerhalb der Spielsaison auch als Gastwirtschaft Floh bekannt.

• Sieger: Straß im Straßertale („Straßer Hotspurs“)

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